Medieninformation Mittwoch, 05.03.2025, 11:39 Rücksicht nehmen auf Tiere am Funkensonntag Landesrätin Rüscher appelliert zu umsichtigem Umgang mit Feuerwerken

Bregenz (VLK) – Der anstehende Funkensonntag ist in den letzten Jahren neben dem traditionellen Abbrennen des Funkens immer öfter auch mit Böllerknallen und Feuerwerk verbunden. Während Menschen das unbedacht als Teil des bunten Spektakels wahrnehmen, ist es für Haus-, Nutz- und Wildtiere eine oft schmerzvolle Lärmbelastung. Daher appellieren Landesrätin Martina Rüscher und Tierschutzombudsfrau Ruth Sonnweber zur Rücksichtnahme bei den vielen Funkenveranstaltungen im ganzen Land.

Feuerwerke sind sowohl für Wild-, Haus- als auch landwirtschaftliche Nutztiere eine enorme Stressquelle, sie leiden unter dem für sie ungewohnten Lärm und den Lichtblitzen. Da viele Tiere ein wesentlich empfindlicheres Gehör als Menschen haben, nehmen sie das Krachen und Knallen viel intensiver wahr – für sie ist der Schalldruck, der durch Feuerwerke verursacht wird, nicht nur laut, sondern schmerzhaft. Haustiere sollen keinesfalls zum Funkenplatz oder auch nur in die Nähe mitgenommen werden.

„Für Tiere sind Feuerwerke und Böllerei mit Zuständen schwerer Angst und mit Leiden verbunden. Das soll am Funkensonntag besonders bedacht werden und darauf ist Rücksicht zu nehmen – die schöne Tradition des Funkenabbrennes muss im Sinne des Tierwohls nicht mit viel Lärm und Feuerwerk ‚aufgepeppt‘ werden“, sind Landesrätin Rüscher und Tierschutzombudsfrau Sonnweber überzeugt.

Redaktion
Gerhard Wirth

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