Medieninformation Freitag, 14.03.2025, 10:16 Land startet Evaluierung des Raumbilds 2030 LR Tittler: „Raumbericht Vorarlberg 2025“ betrachtet räumliche Entwicklung Vorarlbergs zwischen 2019 und 2024
Bregenz (VLK) – Das Land Vorarlberg führt heuer eine Zwischenevaluierung des im Jahr 2019 erarbeiteten Raumbilds 2030 durch. Gleichzeitig soll ein Raumplanungsbericht erstellt werden. Um Synergien zu nutzen, werden diese im Projekt „Raumbericht Vorarlberg 2025“ gemeinsam erarbeitet, informiert Landesrat Marco Tittler: „Der Fokus liegt auf der Analyse der räumlichen Entwicklung Vorarlbergs zwischen 2019 und 2024 als Basis für die zukünftigen Entwicklungen“. Gewonnene Erkenntnisse sollen dabei auch in die Evaluierung und Adaptierung der raumplanungs- und baurechtlichen Grundlagen fließen.
Vorarlberg ist ein dynamischer Lebens- und Wirtschaftsraum. Vor allem in den städtischen Gebieten im Rheintal, in den Bodensee- und Hofsteiggemeinden, aber auch in den meisten anderen Talschaften werden in Zukunft noch mehr Menschen leben und arbeiten. Dadurch werden die Anforderungen vielfältiger, gleichzeitig ist der Raum nicht vermehrbar. Im Raumbild 2030 als strategisches Leitbild des Landes sind Ziele und Maßnahmen für die räumlichen Entwicklung Vorarlbergs definiert. Im Fokus stehen dabei Siedlungsentwicklung, Mobilität, Wirtschaft, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft aber auch der Erhalt von Freiräumen und Landschaft sowie die regionale Zusammenarbeit. So gelte es etwa geeignete Standorte für die Wirtschaft zu sichern, diese gut in die bestehenden Siedlungsstrukturen einzubetten und Nutzungskonflikte weitestmöglich zu minimieren, führt Landesrat Tittler an: „Ein weiterer Schwerpunkt gilt der Stärkung von Ortskernen, der nachhaltigen Nutzung des Baulandes und der Innenentwicklung der Siedlungsgebiete.“
Raumbericht Vorarlberg 2025
Die Vorarlberger Landesregierung hat im April 2019 das Raumbild Vorarlberg 2030 als strategisches Leitbild und als bindenden Handlungsrahmen für das Land beschlossen und sich zu einer begleitenden Evaluierung im Abstand von fünf Jahren bekannt. Im selben Zeitrahmen ist ein Raumplanungsbericht zur räumlichen Entwicklung Vorarlbergs zu erstellen. Da Raumplanungsbericht und die Zwischenvaluierung des Raumbilds 2030 ähnliche Fragestellungen aufwerfen, werden diese in einem Projekt zusammengefasst. Der „Raumbericht Vorarlberg 2025“ orientiert sich entlang der Ziele und Maßnahmen des Raumbilds 2030. In unterschiedlichen Diskurs- und Reflexionsformaten werden in den kommenden Monaten Personen und Institutionen, die sich mit der räumlichen Entwicklung Vorarlbergs befassen, eingebunden. Die Erkenntnisse, die aus diesem Prozess gewonnen werden, sollen auch in die Evaluierung und Adaptierung der raumplanungs- und baurechtlichen Grundlagen (RPG, BauG, Verordnungen) einfließen.
- Redaktion
- Thomas Mair