Medieninformation Montag, 22.12.2025, 15:00 LR Rüscher: Update 2025 des Landesgesundheitsberichts veröffentlicht „Wie xsund ist Vorarlberg?“

Bregenz (VLK) – Mit dem Update des Vorarlberger Landesgesundheitsberichts mit dem Titel „Wie xsund ist Vorarlberg?“ liegt eine aktuelle Analyse des Gesundheitszustands der Vorarlberger Bevölkerung vor. Die jährlich fortgeschriebenen Kennzahlen machen Entwicklungen und Trends sichtbar und bilden eine wichtige Grundlage für die Gesundheitsförderung und Prävention im Land. „Der Gesundheitsbericht ist für uns ein zentrales Steuerungsinstrument. Er zeigt, wo wir bereits sehr gut aufgestellt sind und wo wir gezielt nachschärfen müssen, um die Gesundheit der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger weiter zu stärken“, betont Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

Der Landesgesundheitsbericht wird alle fünf Jahre umfassend erstellt, die wichtigsten Kennzahlen werden jedoch jährlich aktualisiert und als Zeitreihen fortgeschrieben. So gewinnen die Indikatoren mit jedem Jahr an Aussagekraft, weil Entwicklungen und Trends sichtbar werden. Die Indikatoren des Gesundheitsberichts bilden den Gesundheitszustand der Bevölkerung über die gesamte Lebensspanne ab. Das Spektrum reicht von der Kaiserschnittrate über verletzungsbedingte Krankenhausaufenthalte bis hin zur Anzahl drogenassoziierter Erkrankungen. 

Grundlage für Politik und Projekte
Ähnlich wie ein Fieberthermometer eine Aussage über die Gesundheit eines Menschen erlaubt, geben die Indikatoren jährlich Auskunft über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Vorarlberg. Die Kennzahlen sind Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen und die Vergabe von Mitteln in Gesundheitsförderung und Prävention. 

Die aktuellen Daten zeigen zahlreiche positive Entwicklungen, etwa den Rückgang der Sterbefälle nach Herzinfarkt und die weiterhin niedrige Säuglingssterblichkeit. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Lebenserwartung in Vorarlberg weiterhin zu den höchsten in Österreich gehört und in den vergangenen Jahren noch weiter gestiegen ist – Männer haben derzeit eine durchschnittliche Lebenserwartung von 80,7 Jahren, bei Frauen liegt sie bei 85,1 Jahren.

Gleichzeitig gibt es Herausforderungen, wie der vergleichsweise hohe Anteil an Raucherinnen und Rauchern in der Bevölkerung oder Mangel an Bewegung in fast allen Altersgruppen. „Wir nutzen dieses Gesundheitsradar, um Maßnahmen gezielt zu planen, Ressourcen effizient einzusetzen und mit unseren Partnern in Gemeinden, Bildungseinrichtungen und Gesundheitsorganisationen konsequent an einem gesünderen Vorarlberg zu arbeiten“, erklärt Landesrätin Rüscher.

Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention
Seit Anfang 2024 hat das Land Vorarlberg gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern 7,9 Millionen Euro in 28 Projekte der Gesundheitsförderung investiert. Die Vergabe orientiert sich klar an den 20 Vorarlberger Gesundheitszielen, die in der 2024 präsentierten Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategie festgelegt wurden. Im Fokus stehen Projekte für Kinder und Jugendliche, aber vermehrt auch für Seniorinnen und Senioren. Gezielte Gesundheitsförderung und Prävention unterstützen einen guten Start ins Erwachsenenalter, Projekte zur Zahngesundheit und zur Suchtprävention sind nicht mehr wegzudenken. Für betagte Menschen bedeutet Gesundheitsförderung möglichst selbständig und zuhause zu leben, dabei hilft beispielsweise das Sturzpräventionsprogramm OTAGO von Sicheres Vorarlberg. Inhaltlich wird ein breites Spektrum abgedeckt, Schwerpunkte sind die Themen psychische Gesundheit, Bewegung und Ernährung. 

Alle Informationen zum Gesundheitsbericht und zur Gesundheitsförderung sind online verfügbar unter: www.vorarlberg.at/gesundheitsfoerderung

Redaktion
Monika Bertsch

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