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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 6.4.2021 14:24 Uhr

Wirtschaft/Digitalisierung/Wallner/Tittler

Förderung für digitale Zukunftsprojekte

LH Wallner und LR Tittler: Land startet Innovation Call mit einem Fördervolumen von 250.000 Euro

Bregenz (VLK) – Um die Innovationskraft der Vorarlberger Wirtschaft weiter anzukurbeln, bietet das Land im Wege von Innovation Calls einen Förderanreiz für heimische Unternehmen. In der ersten Runde werden die besten Zukunftsprojekte im Bereich der Digitalisierung gesucht, so Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler im Pressefoyer am Dienstag, 6. April. Angesprochen sind Klein- und Mittelbetriebe sowie Start-ups. Einreichungen sind im Zeitraum 12. April bis 21. Mai 2021 möglich. Für die Umsetzung der von einer Fachjury ermittelten Siegerprojekte stellt die Landesregierung ein Förderbudget von 250.000 Euro zur Verfügung.

LH Markus Wallner . LR Marco Tittler . Förderung für digitale Zukunftsprojekte .

   „Es geht darum, neben der Pandemiebekämpfung wieder in den Aufschwung zu kommen, damit Vorarlbergs Wirtschaft möglichst bald wieder an die Position der Stärke anschließen kann, in der sie von der Covid-Pandemie getroffen wurde“, sagte Landeshauptmann Wallner. Innovationskraft sei ein wesentlicher Faktor für langfristige Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung, das gelte insbesondere für den Bereich der Digitalisierung. Deshalb werde auch mit dem ersten Innovation Call der Fokus auf dieses Thema gerichtet, so Wallner.

   „Unser Ziel ist es, Zukunftsprojekte zu unterstützen, Impuse zu setzen, Unternehmen schon vor der Umsetzung anzusprechen und ihnen Mut zu machen“, erklärte Landesrat Tittler. Er verwies auf die vielfältigen Initiativen und Impulse, die im Bereich der Digitalisierung gesetzt werden, um die heimische Wirtschaft bei ihren Maßnahmen zur Transformation zu unterstützen – von der Weiterentwicklung der Digital Factory und dem Ausbau des Digitalen Campus bis zur heuer eingeführten eCommerce-Förderung für regionale Kleinunternehmen. „Um auch zukünftig als moderner Wirtschaftsstandort Schritt halten zu können ist es entscheidend, die Weiterentwicklung im Bereich der Digitalisierung weiterhin zu forcieren“, betonte Tittler.

   Der Innovation Call ist offen von Montag, 12. April bis Freitag, 21. Mai 2021. KMU, Start-ups sowie Unternehmen in Gründung sind eingeladen, ihre innovativen Projekte einzureichen. Der Projektstart muss spätestens drei Monate nach der Einreichung erfolgen und die Laufzeit darf längstens zwölf Monate betragen. Eingereicht werden können Projekte mit einem Volumen bis zu 200.000 Euro. Es winkt als Förderung ein Zuschuss von maximal 50 Prozent der Projektkosten (interne Personalkosten, Drittkosten, Sach- und Materialkosten) mit einer Obergrenze von 25.000 Euro. In Summe stellt die Landesregierung dafür 250.000 Euro zur Verfügung. Die Auswahl trifft eine Fachjury in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren (Vorrunde und Projektpitch). Diese Entscheidung soll Anfang Juni 2021 fallen. Alle Informationen zum Innovationcall sind online unter www.innovationcall.io verfügbar.

   Ein Beispiel eines innovativen Start-ups ist WAIBROsports. Das von Katerina Sedlackova gegründete Unternehmen hat einen am Oberkörper getragenen Kommunikationsgurt entwickelt, der Blinden und Sehbehinderten das selbständige und unabhängige Laufen auf Sportlaufbahnen ermöglichen soll. Das Projekt hat einen funktionstüchtigen Prototyp hervorgebracht und soll nun zur Marktreife weiterentwickelt werden. Die Wirtschafts-Standort Vorarlberg (WISTO) hat dabei wertvolle Unterstützung durch Beratung und Kontaktvermittlung zu Förderstellen geleistet.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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