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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 5.9.2019 14:13 Uhr

Schule/Schulbeginn/Schöbi-Fink

Neuerungen und bewährte Schwerpunkte zum Schulanfang

Landesrätin Schöbi-Fink präsentierte Zahlen, Daten und Fakten zum Schuljahr 2019/20

Bregenz (VLK) – Am kommenden Montag starten 47.157 Schülerinnen und Schüler sowie 6.449 Lehrpersonen in Vorarlberg in das Schuljahr 2019/20. Für viele beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt: 4.802 Kinder werden eingeschult und 323 Lehrpersonen treten neu in den Schuldienst ein. Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Bildungsdirektorin Evelyn Marte-Stefani informierten am Donnerstag, 5. September, über die aktuellen Zahlen und bildungspolitischen Schwerpunkte im neuen Schuljahr.

Neuerungen und bewährte Schwerpunkte zum Schulanfang . LR Barbara Schöbi-Fink . Evelyn Marte-Stefani .

Die lehrplanmäßige Vollbesetzung an den allgemeinbildenden Pflichtschulen kann bis Schulbeginn sichergestellt werden, betonte Schöbi-Fink. Dies auch durch Mehrdienstleistungen, Sonderverträge oder den Einsatz von bereits pensionierten Lehrpersonen. An Mittelschulen und Polytechnischen Schulen können viele Stellen durch die Anstellung von Lehrpersonen mit einem Lehramt für höhere Schulen besetzt werden. Über verschiedene Werbemaßnahmen wurden auch 23 Lehrpersonen aus anderen Bundesländern gewonnen.

Mehr ganztägige Schulen

Der Ausbau ganztägiger Schulformen wird weiter vorangetrieben. Im neuen Schuljahr werden in Vorarlberg voraussichtlich an 145 Schulen insgesamt fast 8.700 Schülerinnen und Schüler ganztägig betreut. Für den weiteren Ausbau stehen für Vorarlberg im Zeitraum 2020 bis 2033 knapp 19 Millionen Euro aus den Fördermitteln des Bundes zur Verfügung. „Es braucht dazu aber auch überzeugte Schulleitungen und überzeugte Kollegien“, so Landesrätin Schöbi-Fink. Bereits weitgehend umgesetzt und in die neuen Richtlinien eingeflossen seien die Empfehlungen des Rechnungshofes zur Schülerbetreuung.

Zur Weiterentwicklung der Schule der 10- bis 14-Jährigen sagte Schöbi-Fink: „In den letzten drei Jahren haben wir uns auf jene Maßnahmen konzentriert, die auf Landesebene umsetzbar sind und die den Schulen der Sekundarstufe I unmittelbar zugutekommen.“ Dazu gehören fundierte Analysen zu Stärken und Entwicklungspotenzialen an den Schulen, ein Rahmen für standortbezogene Pädagogische Konzepte, Angebote zur Personal- und Unterrichtsentwicklung, Begleitung und Unterstützung bei Schulentwicklungsprozessen und besondere Unterstützung für Schulen mit großen Herausforderungen.

Deutschförderklassen

Ein Schwerpunkt ist und bleibt die Sprachförderung. Im letzten Schuljahr haben in Vorarlberg erstmals 110 Einschulende und Quereinsteigende eine Deutschförderklasse besucht. Rund 75 Prozent von ihnen können im neuen Schuljahr in eine Regelklasse wechseln. Im Schuljahr 2019/20 werden nach derzeitigem Stand 16 Deutschförderklassen mit zusammen rund 170 Schülerinnen und Schülern geführt.

Kräftige Investitionen in Schulgebäude und Ausstattung

Damit sich Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen an den Schulen wohl fühlen und für das Lernen und Unterrichten eine moderne bauliche Infrastruktur und eine zeitgemäße technische Ausstattung zur Verfügung stehen, hat das Land Vorarlberg allein im Jahr 2018 wieder rund 50 Millionen Euro in Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Pflichtschulen investiert. Dazu gehören etwa der Bildungscampus Nüziders, Bauarbeiten an der Volksschule Wolfurt Bütze und der Volksschule Hohenems Herrenried sowie der Neubau von Turnhallen für die Mittelschule Rankweil. Bei den Bundesschulen stehen der Neubau des Sportgymnasiums Dornbirn und die Aufstockung des BRG/BORG Dornbirn Schoren im Mittelpunkt. Der Bund hat im Juni entschieden, dass beide Bauvorhaben getrennt voneinander realisiert werden. Die so entstehenden Mehrkosten von 1,2 Millionen Euro werden rund zur Hälfte vom Land getragen.

Neue Struktur der Schulaufsicht

Für Bildungsdirektorin Evelyn Marte-Stefani steht das neue Schuljahr ganz im Zeichen des Aufbaus der neuen Bildungsregionen Nord und Süd. „Zentral ist dabei die schulartenübergreifende Zuständigkeit der Schulaufsichtsorgane“, erläuterte sie. Aus den Landes- und Pflichtschulinspektorinnen bzw. -inspektoren werden Schulqualitätsmanagerinnen und -manager. Und anstelle des bisherigen Kollegiums wird ein ständiger Beirat in der Bildungsdirektion, um in wichtigen Angelegenheiten beratend mitzuwirken.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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