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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 5.12.2018 9:29 Uhr

Soziales/Frauen/Gewalt/Wiesflecker

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Landesrätin Wiesflecker: Müssen aufmerksam sein und über Hilfsangebote besser informieren

Bregenz (VLK) – Damit künftig weniger Frauen zu Gewaltopfern werden, braucht es gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Bewusstseinsbildung. Und es muss noch besser über die vorhandenen Hilfsangebote für Betroffene informiert werden. Das betonte Landesrätin Katharina Wiesflecker bei einer Veranstaltung anlässlich der laufenden Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" am Dienstag, 4. Dezember, in Feldkirch.

Auch heuer ist die Zeit von 25. November bis zum "Tag der Menschenrechte" am 10. Dezember diesem Thema gewidmet. Der Aktionszeitraum wird weltweit genutzt, um das Ausmaß und die verschiedenen Ausprägungen von Gewalt gegen Frauen möglichst breit zu thematisieren.

Jüngste Zahlen belegen, dass die Gewalt gegen Frauen erschreckende Ausmaße hat. Und leider liegt Österreich dabei europaweit an der Spitze. Im letzten Jahr gab es 1.300 Anzeigen wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs. "Die Gewalt hat viele Formen. Ob subtil oder offen ausgeübt ist sie jedenfalls eine fundamentale Menschenrechtsverletzung, die nachhaltigen Folgen für die Betroffenen selbst, aber auch für die gesamte Gesellschaft hat", sagte Landesrätin Wiesflecker.

Viele betroffene Frauen schweigen aus Angst und Scham oder auch weil sie eine Gewaltbeziehung mit der Zeit als normal erleben und die Schuld bei sich selbst suchen. Und vielfach wissen Frauen, die aus ihrer Situation ausbrechen wollen, nicht wo sie sich hinwenden können. Nur jede fünfte Frau weiß, wo sie Hilfe bekommen kann. Für Landesrätin Wiesflecker ist daher klar: "Hier braucht es mehr Aufklärung, damit die vorhandenen Hilfseinrichtungen bekannter werden."

Wichtige Anlaufstelle sind die Frauenhäuser, hier in Vorarlberg die ifs Gewaltschutzstelle sowie die ifs FrauennotWohnungen. Hier finden Frauen und Kinder Schutz und Sicherheit vor häuslicher Gewalt. Sie bieten eine vorübergehende Wohnmöglichkeit, während des Aufenthalts erhalten die Betroffenen Informationen und Beratung über weitere Unterstützungsangebote.

Während der heurigen "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" laufen auf der Website des Landes Vorarlberg (https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/contentdetailseite/-/asset_publisher/qA6AJ38txu0k/content/16-tage-gegen-gewalt-an-frauen-und-maedchen?article_id=195685) vier Videoclips, die der Verein Amazone produziert hat. Darin werden verschiedene Situationen und Phänomene von Gewalt gegenüber Frauen und jungen Mädchen sichtbar gemacht und die entsprechenden Anlaufstellen in Vorarlberg vorgestellt.

Infobox

Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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