Medieninformation Donnerstag, 20.09.2012, 08:02 Vorarlbergs ländlicher Raum - vital, lebenswert und leistungsfähig LH Markus Wallner auf Gemeindebesuch in Langen bei Bregenz, Doren und Riefensberg

Langen/Doren/Riefensberg (VLK) - Landeshauptmann Markus Wallner hat vor kurzem die Gemeinden Langen bei Bregenz, Doren und Riefensberg besucht. Gemeinsam mit Bürgermeister Johann Kogler besichtigte er in Langen das Pflegeheim. In Doren tauschte sich der Landeshauptmann gemeinsam mit Bürgermeister Guido Flatz mit der von der Hangrutschung betroffenen Familie Nöckl aus und besichtigte die Firma von Raumausstatter Josef Ebner. Mit Bürgermeister Herbert Dorn wurde in Riefensberg das Autohaus Häusler und die Helbock Landtechnik- und Metallverarbeitungs GmbH besucht.

Im Pflegeheim Abt Pfanner Haus in der Gemeinde Langen werden aktuell 21 Bewohnerinnen und Bewohner betreut. Das Gebäude wurde 1967 errichtet, im Jahr 1984 ist es zum ersten Mal erweitert worden. Mehr als 40 Jahre haben das Pflegeheim Missionsschwestern vom Kostbaren Blut geführt. Weil eine Nachbesetzung durch Ordensschwestern nicht mehr möglich war, wird der gesamte Pflegebereich Anfang des nächsten Jahres von der Vorarlberger Pflegemanagement GmbH Benevit übernommen. Derzeit wird an einem räumlichen Konzept für die Erweiterung und Sanierung des Abt-Pfanner-Hauses gearbeitet. Die Baumaßnahmen sollen bereits im kommenden Jahr anlaufen. Landeshauptmann Wallner wurde von Bürgermeister Kogler durch die Pflegeeinrichtung geführt. Eine wichtige Rolle im Betrieb des Heimes spielen auch die vielen freiwillig Engagierten. Ihnen und allen Hauptamtlichen dankte Wallner für den großartigen Einsatz und ihre Leistung.

In der Gemeinde Doren machte der Landeshauptmann beim "Dorener Gschlief" Halt, wo sich im Jahr 2007 der letzte große Hangrutsch ereignet hat. Die Erde vor Ort ist schon seit vielen Jahrhunderten in Bewegung. Der jüngste Hangabriss brachte dessen obere Kante bedrohlich nahe an den Gasthof Adler und die Dorener Hauptstraße. "Das Problem wird uns noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte begleiten", sagte Bürgermeister Flatz beim Lokalaugenschein. Die Besichtigung des "Dorener Gschliefs" nützte Landeshauptmann Wallner zum Gespräch mit der Familie Nöckl, die unmittelbar betroffen ist.

Der Raumausstattungsbetrieb Josef Ebner ist ein erfolgreicher Familienbetrieb mit 50-jähriger Geschichte. Raumausstatter-Meister Josef Ebner und Gattin Tanja, die mit der Geschäftsführung betraut ist, beschäftigen zusätzlich eine Mitarbeiterin. Zudem absolviert im Unternehmen derzeit ein Lehrling eine qualifizierte Ausbildung. Das Angebotsportfolio umfasst Bodenbeläge, Tapeten und Malerarbeiten ebenso wie innovative Schlaf-Systeme und Polsterungen sowie diverse Wohn-Accessoires. Raumausstattungs-Meister Josef Ebner führte Landeshauptmann Wallner und Bürgermeister Flatz durch das Unternehmen. Auf mehr als 150 Quadratmetern Produktions- bzw. Präsentationsfläche werden bei Josef Ebner Raumausstattungs-Lösungen auf hohem Niveau entwickelt und angeboten.

Im Autohaus Häusler in Riefensberg wurden der Landeshauptmann und Bürgermeister Herbert Dorn von den beiden Geschäftsleitern Erich und Stefan Häusler begrüßt. Der in zweiter Generation geführte Familienbetrieb ist seit 1981 Vertragshändler mit zwei Marken. Vom Kleinstwagen über den großen Familien-Van bis hin zu leichten Nutzfahrzeugen und verschiedenen Allradautos reicht die Angebotspalette. Das Unternehmen wurde 1975 von Edmund Häusler gegründet. Der Betrieb ist seitdem mehrfach erweitert worden. Heute verfügt das Autohaus über einen modernen Schauraum, eine Werkstatt, eine Spenglerei und eine Lackiererei. Ein modernst eingerichtetes Diagnose-Center und ein Abschleppdienst runden das vielfältige Service-Angebot ab. Im Unternehmen sind insgesamt sechs Mitarbeiter beschäftigt.

Über gleich zwei Standbeine verfügt die Firma Helbock Landtechnik- und Metallverarbeitungs GmbH in Riefensberg. Spezialisiert hat sich das Unternehmen einerseits sehr erfolgreich auf den Verkauf von Gerät und Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft. Neben dem Handel können in der betriebseigenen Werkstatt auch Reparaturen aller Art durchgeführt werden. Dazu gehört etwa auch das Schleifen von Mähspindeln, die auf Golfplätzen zum Einsatz kommen. Das gut bestückte Lager vor Ort umfasst rund 14.000 Ersatzteile. Die Metallverarbeitung ist das zweite Standbein des Betriebs. Produziert werden Stahlbauteile, Geländer, Aufhängungen usw. vor allem für das Baugewerbe. Die Schlosserei verfügt über ein vollautomatisches Hochregallager, in dem bis zu 100 Tonnen Material lagern. Zu den Abnehmern der Erzeugnisse zählen renommierte Unternehmen wie Doppelmayr oder Alpla. Vor 15 Jahren hat Geschäftsleiter Dietmar Helbock den schon damals gut aufgestellten Betrieb von Gründer Hans Häusler übernommen. Die letzte Erweiterung liegt gerade einmal drei Jahre zurück. Im Unternehmen beschäftigt sind heute 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter zwei Lehrling.

Redaktion
Wolfgang Hollenstein

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