Medieninformation Dienstag, 17.03.2026, 11:15 Wasserwirtschaft modern – nachhaltig – effizient Neue aktualisierte Wasserwirtschaftsstrategie 2030 des Landes

„Der richtige und effektive Schutz unserer Gewässer, die Festlegung von Rahmenbedingungen für die nachhaltige Nutzung und der Schutz vor den Naturgefahren des Wassers sind die drei Säulen einer nachhaltigen Wasserwirtschaft“, sagt Landeshauptmann Markus Wallner bei der Präsentation der neuen, überarbeiteten Wasserwirtschaftsstrategie 2030 des Landes Vorarlberg: „Wasser ist die Grundlage jeden Lebens. Daher ist der Umgang mit dieser Ressource und den Gewässern im Land auch ein wichtiges Thema unserer Politik.“ Das Land Vorarlberg hat nun in der neuen aktualisierten Wasserwirtschaftsstrategie seine Ziele, die Strategie und die Maßnahmen dargelegt und Bilanz über die letzten fünf Jahre gezogen. „Die Gemeinden, Städte, Wasserverbände und Genossenschaften haben mit Unterstützung des Landes und des Bundes in den letzten Jahrzehnten enormes geleistet für eine nachhaltige Wasserwirtschaft“, betont Landesrat Christian Gantner. In allen Bereichen der Wasserwirtschaft wurden im Zeitraum 2020 bis 2024 im Land Vorarlberg rund 396 Millionen Euro investiert. Die Förderungen des Landes dazu betrugen 76 Millionen Euro.

Wasser ist Grundlage für unser Leben und wichtigstes Lebensmittel. Bäche, Flüsse und Seen prägen unsere Landschaft und sind Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen und Naherholungsraum für die Menschen. Wir nutzen das Wasser sehr vielfältig, es ist Rohstoff für die Wirtschaft und Grundlage für die Energieproduktion. Wasser kann aber auch zur Bedrohung werden. Es ist unsere größte Naturgefahr.

Wasserreichtum ist Verantwortung

Mit 1900 mm Niederschlag haben wir in Vorarlberg so viel Wasser wie kaum wo in Europa. Dieser Wasserreichtum ist aber mit Verantwortung verbunden. Der nachhaltige und vorsorgende Umgang mit unseren Wasserressourcen ist daher ein zentrales Anliegen der Landespolitik. Die aktualisierte Wasserwirtschaftsstrategie 2030 schafft dafür den strategischen Rahmen: Sie definiert Grundsätze, Ziele und Maßnahmen für den Schutz und die Nutzung unserer Gewässer und gibt Orientierung für das Handeln aller Beteiligten.

Das hohe Niveau der Wasserwirtschaft in Vorarlberg ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes vieler Beteiligter. Wasserverbände, Gemeinden und Städte, Land und Bund sowie zahlreiche Partner tragen täglich Verantwortung für Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hochwasserschutz. Die erheblichen Investitionen der vergangenen Jahre in Sicherheit und Qualität unserer wasserwirtschaftlichen Infrastruktur unterstreichen den hohen Stellenwert der Wasserwirtschaft in Vorarlberg.

Wasserwirtschaft – die wichtigsten politische Zielsetzungen

Im Arbeitsprogramm der Landesregierung ist der nachhaltige Umgang mit unseren Wasserressourcen ein relevantes Thema. Ob Wirtschaftspolitik, Raumplanung, Energiewirtschaft, Rohstoffversorgung, Klimawandel, Umweltschutz – in allen Bereichen gibt es auch wichtige Querverbindungen zur Wasserwirtschaft.

Wasser ist der größte Bodenschatz des Landes. Der weitere Ausbau der Wasserkraftnutzung ist ein wesentliches Standbein der Vorarlberger Energieautonomie, die bis zum Jahr 2050 erreicht werden soll. Sauberes Trinkwasser ist ein unschätzbares Gut. Eine funktionierende Wasserversorgung und auch die Reinigung des Abwassers ist das Rückgrat der Siedlungsentwicklung. An der Verbesserung des ökologischen Zustandes der Gewässer wird laufend investiert. Die konsequente Verbesserung des Schutzes vor Hochwasser, insbesondere auch durch die Unterstützung des Projektes RHESI wird laufend weiter vorangetrieben.

Positive wirtschaftliche Effekte der Wasserinfrastruktur

Investitionen in die Trinkwasserversorgung, die Abwasserentsorgung, den Hochwasserschutz und die Verbesserung der Ökologie unserer Gewässer wirken sich auch positiv auf die Volkswirtschaft aus. Die Errichtung, Sanierung und der Betrieb der Anlagen haben positive Beschäftigungseffekte und sind damit auch ein Beitrag zur Absicherung des Wirtschaftsstandortes. Insbesondere sind sie Auftraggeber für eine große Anzahl von Klein- und Mittelbetrieben des Produktions-, Dienstleistungs- und Bauwirtschaftssektors, die von besonderer Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Situation sind. Dies betrifft insbesondere auch den ländlichen Raum.

Laut einer österreichweiten Studie des zuständigen Bundesministeriums tragen die Anlageninvestitionen und der Anlagenbetrieb 3,1 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung zum BIP bei, österreichweit werden dadurch rund 33.000 Arbeitsplätze geschaffen. In Vorarlberg sind mit der Errichtung, dem Betrieb und der Erhaltung der Wasserinfrastruktur rund 630 Arbeitsplätze verbunden.

Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft

Der Klimawandel verändert die Wasserverfügbarkeit und verstärkt Extremereignisse, Nutzungskonkurrenzen nehmen zu, die Anforderungen an den Gewässerschutz steigen, und die Sicherheit kritischer Infrastrukturen gewinnt an Bedeutung. Versorgungssicherheit, Vorsorge, die Krisenfestigkeit der Infrastruktur und die langfristige Sicherung unserer Wasserressourcen rücken damit noch stärker in den Mittelpunkt.

Zwar ist nach den derzeitigen Bewertungen der Klimaforscher keine Änderung der Jahresniederschlagmenge erwartbar, jedoch eine Verlagerung der Niederschlagsmengen vom Sommer- in das Winterhalbjahr. Es gibt ein erhöhtes Risiko für Starkregen, längere Hitzeperioden im Sommer führen zu hohen Verdunstungsraten, geringeren Abflüssen, Erwärmung der Gewässer und reduzierten Wassermengen aus den Quellen. Die höhere Schneefallgrenze im Winter bringt eine Erhöhung der Abflüsse im Winter.

Die Wasserwirtschaftsstrategie 2030 definiert die daraus resultierenden wesentlichen strategischen Maßnahmen:

•          Absicherung der Wasserversorgung durch Verbundleitungen oder zusätzliche Quellerschließungen oder Brunnen: Verbundleitungen ermöglichen im Bedarfsfall die Wasserlieferung zwischen öffentlichen Wasserversorgungsanlagen und erhöhen damit maßgeblich die Versorgungssicherheit.

•          Konsequente Fortsetzung des integralen Hochwasserschutzes: Er umfasst neben dem Ausbau der Gewässer insbesondere auch die räumliche Vorsorge durch Ausweisung von Freihalte- bzw. Überflutungsflächen (z.B. „Blauzone Rheintal“), die private Eigenvorsorge durch Objektschutz sowie die Vorbereitung für den Notfall durch den Katastrophenschutz.

•          Konsequente Gewässerreinhaltung und Verhinderung zusätzlicher stofflicher Belastungen sowie Beschattung der Gewässer: Die Kläranlagen im Land werden laufend an den Stand der Technik angepasst und zur Sicherstellung der geforderten Emissionsgrenzwerte überwacht. Durch den Klimawandel steigen auch die Wassertemperaturen in Bächen und Flüssen, Ufergehölze haben durch die Beschattung der Gewässer einen kühlenden Effekt.

•          Fortsetzung des flächendeckenden Grundwassermonitorings zur Überwachung der Nutzungen und Erhaltung des guten Zustandes: Die Grundwasserstände werden an 346 Grundwasserpegeln über Datenlogger kontinuierlich erfasst, die Online-Datenübertragung wird laufend erweitert. Durch landeseigene Untersuchungen wird die Grundwasserqualität zusätzlich überwacht. 

Krisensichere Wasserversorgung forcieren

Seit 1965 wurden im Bereich der Wasserversorgung ca. 550 Millionen Euro, im Zeitraum 2020 bis 2024 ca. 107 Millionen Euro investiert. Die Ansprüche an die Trinkwasserversorgung sind in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen. Deshalb sind in der Wasserwirtschaftsstrategie folgende Schwerpunkte verankert: Krisensicherheit gegen die Auswirkungen des Klimawandels, hygienisch einwandfreies Trinkwasser, zeitgemäße technische Infrastruktur, gut ausgebildete Fachkräfte und permanentes Qualitätsmanagement sind die Anforderungen an ein Wasserversorgungsunternehmen. Wichtige Handlungsschwerpunkte der Wasserwirtschaftsstrategie sind auch die laufende Sanierung der bestehenden Anlagen der Wasserversorgung und die Ausweisung von Schutzgebieten für genutzte Quellen.

Die größten Investitionsprojekte im Zeitraum 2020 bis 2024 waren:

  • Wassergenossenschaft Rankweil: Investition 6,52 Mio. Euro; Förderung Land 27 %, Bund 14 %
  • Hörbranz: Investition 5,3 Mio. Euro; Förderung Land 18 %, Bund 11 %
  • Stadtwerke Feldkirch: Investition 3,3 Mio. Euro; Förderung Land 18 %, Bund 10 %
  • Röthis: Investition 2,5 Mio. Euro; Förderung Land 27 %, Bund 19 %
  • Lustenau: Investition 2,4 Mio. Euro; Förderung Land 27 %, Bund 14 %

Zur weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit sind aktuell folgende Verbundleitungen zwischen Versorgungsgebieten vorgesehen:

  • Verbundprojekt des Trinkwasserverbandes Walgau Süd: Errichtung eines Zusammenschlusses der Gemeinden Röns, Düns, Dünserberg, Schlins, Schnifis, Bludesch
  • Anschluss des neuen Trinkwasserbrunnens Hohlstein an die Gemeinden des Trinkwasserverbandes Bregenzerwald. Damit soll die Wasserversorgung in 10 Gemeinden langfristig abgesichert werden.

Gewässerschutz hat Priorität – laufende Investitionen in die Abwasserreinigung

Seit 1965 wurden rund 1,43 Milliarden Euro in die Abwasserentsorgung in Vorarlberg investiert. Im Zeitraum 2020 bis 2024 wurden ca. 113 Millionen Euro in die Erweiterung der Kanalisation, den Ausbau der Kläranlagen sowie die Sanierung der gesamten Infrastruktur investiert.

Die Erfolge der Maßnahmen sind für alle Bürger erlebbar an den sauberen Gewässern des Landes. Der qualitative und auch quantitative Schutz der Wasserressourcen ist das wichtigste Ziel der Wasserwirtschaft. Wesentliche Themen der Wasserwirtschaftsstrategie sind neben der Erschließung von Restgebieten außerhalb des derzeitigen Kanalanschlussgebietes die notwendige Kapazitätserweiterung von Kläranlagen aufgrund des Bevölkerungs- und vor allem Wirtschaftswachstums. Ebenso ist die laufende Sanierung und Instandhaltung ein wichtiger Schwerpunkt.

Eine Aufgabe der kommenden Jahre stellt der Ausbau einer vierten Reinigungsstufe zur Entfernung von Spurenstoffen wie Medikamentenrückständen und Industriechemikalien dar. Das fordert die novellierte kommunale Abwasserrichtlinie der EU. Ebenso wird die Energieneutralität der Kläranlagen gefordert und die Begrenzung der Verschmutzung durch Mischwasserüberläufe.

Die größten Investitionsprojekte im Zeitraum 2020 bis 2024 waren:

  • Abwasserverband Region Bezau: Investition 9,5 Mio. Euro; Förderung Land 21,4 %, Bund 21 %
  • Wasserverband Hofsteig: Investition 3,9 Mio. Euro; Förderung Land 20 %, Bund 14 %
  • Gemeinde Krumbach: Investition 3,0 Mio. Euro; Förderung Land 20 %, Bund 14 %
  • Abwasserverband Region Feldkirch: Investition 3,6 Mio. Euro; Förderung Land 20 %, Bund 9 %
  • Abwasserverband Region Bludenz: Investition 3,8 Mio. Euro; Förderung Land 15 %, Bund 17 %

Hochwasserschutz und Gewässerrenaturierung

Ein intakter Hochwasserschutz ist wesentlich für die Entwicklung der Siedlungs- und Wirtschaftsräume entlang der Fließgewässer und in den gebirgigen Landesteilen. In den meisten Gebieten Vorarlbergs ist schon ein hohes Maß an Sicherheit erreicht. Städte und Gemeinden arbeiten mit Unterstützung des Landes und des Bundes an weiteren Verbesserungen. Seit 2005 wurden im Zuständigkeitsbereich der Wasserwirtschaft und auch der Wildbachverbauung rund 593 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Im Zeitraum 2020 bis 2024 wurden rund 105 Millionen Euro im Bereich der Wasserbauverwaltung des Landes und rund 71 Millionen Euro im Zuständigkeitsbereich der WLV investiert.

In den dicht besiedelten Tallagen Vorarlbergs haben nur wenige Gewässer einen naturnahen Zustand. Eine wichtige Aufgabe ist es deshalb auch, die ökologischen Funktionen der Fließgewässer wo möglich wieder zu verbessern. Dies fordern auch die Zielsetzungen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes in Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Hier sind für alle Beteiligten große Anstrengungen erforderlich.

Die größten Investitionsprojekte im Schutzwasserbau im Zeitraum 2020 bis 2024 waren:

    • Ill in Feldkirch: Stadtstrecke mit Aufweitung Kapfschlucht und Neubau Montfortbrücke; Investition 28,62 Mio. Euro; Förderung Land 40%, Bund 39,9%
    • Ill in Satteins-Schlins: Sanierung des rechten Ufers km 14,60 – 17,65; Investition 12 Mio. Euro; Förderung Land 33,33%, Bund 33,33%
    • Emmebach in Götzis: Errichtung Hochwasserrückhaltebecken; Investition 10,77 Mio. Euro; Förderung Land 40%, Bund 45,5%
    • Schwarzbach in Thüringen-Bludesch: Errichtung einer Entlastungsleitung; Investition 10,5 Mio. Euro; Förderung Land 40%, Bund 39,6%
    • Bregenzerach in Bregenz-Hard: Ausbau Gerinnequerschnitte km 0,30-2,20; Investition 10,3 Mio. Euro; Bund 85%, Interessent 15%
    • Ruggbach in Hörbranz-Lochau: Ausbau Gerinnequerschnitt km 0,00 – 1,80 und Neubau Landesstraßenbrücke; Investition 7,4 Mio. Euro; Förderung Land 40%, Bund 41,3%
    • Alvier in Bürs: Ausbau Gerinnequerschnitte km 0,75 – 0,95 und Neubau Landesstraßenbrücke; Investition 4,3 Mio. Euro; Förderung Land 40%, Bund 36,5%
    • Kugelbeerbach und Oberlochauerbach in Lochau: Ausbau Gerinnequerschnitte km 0,78 – 1,42; Investition 7,2 Mio. Euro; Förderung Land 40%, Bund 39,8%

Die größten Schutzprojekte der Wildbach- und Lawinenverbauung im Zeitraum 2020-2024:

  • Eplisgehrbach in Hörbranz: Investition 2,5 Mio. Euro; Förderung Land 20%, Bund 60%
  • Mühlebach in Nüziders: Investition 3,5 Mio. Euro; Förderung Land 18%, Bund 56%
  • Rasafeibach in Tschagguns: Investition 3,5 Mio. Euro; Förderung Land 19%, Bund 57%
  • Rutschung Hochreute in Hörbranz: Investition 4,6 Mio.; Förderung Land 20%, Bund 20%
  • Palüdbach in Brand: Investition 5 Mio. Euro; Förderung Land 18%, Bund  54%
  • Gufelbach in St. Gallenkirch: Investition 7,5 Mio. Euro; Förderung Land 19%, Bund 57%
     

Projekt Alpenrhein RHESI steht unmittelbar vor der UVP-Einreichung

RHESI ist eines der größten Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekte Europas und ein Meilenstein für Sicherheit und Lebensqualität in Vorarlberg. Betrieben wird das es von der Internationalen Rheinregulierung (IRR). Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrags und den erfolgreichen Abstimmungen in den Parlamenten in Österreich und in der Schweiz ist der Vertrag Anfang Juli 2025 in Kraft getreten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,1 Milliarden Euro. Das Projekt steht nun unmittelbar vor dem UVP-Verfahren. „Damit sind wir im Zeitplan“, sagt Landeshauptmann Wallner.

Hier wurde in den letzten 5 Jahren sehr viel erreicht.

Über den elementar wichtigen Hochwasserschutz hinaus, bringt das Projekt auch eine wesentliche Verbesserung der ökologischen Funktion des Gewässers und einen sehr großen Mehrwert für die Naherholung der Bevölkerung im gesamten Rheintal. Durch die vorgesehenen Aufweitungen und die damit verbundene eigendynamische Flussentwicklung wird die entscheidende Grundlage zur Verbesserung der Wasserlebensräume geschaffen. Die Bevölkerung profitiert stark vom optimierten Radwegnetz, aber auch von attraktiv gestalteten Aufenthaltsräumen mit direktem Zugang zum Wasser. Gerade diese Aufenthaltsräume werden zu wertvollen Naherholungszonen für die Bevölkerung und machen den Rhein und die Natur wieder erlebbar.

Bürgernahe, effiziente und moderne Wasserwirtschaftsverwaltung

Die Wasserwirtschaft leistet aktiv ihren Beitrag für eine bürgernahe, effiziente und moderne Verwaltung. Information und Beratung von Bürgerinnen und Kunden sind wichtige Arbeitsbereiche im Vorfeld von konkreten Projekten. Damit kann die Planungssicherheit gesteigert und der zeitliche Ablauf von Genehmigungsverfahren optimiert werden.

Die Nutzung der Digitalisierung und die Prozessoptimierung ist in vielen Leistungsbereichen der Wasserwirtschaft seit vielen Jahren Praxis. Daran wird auch laufend weitergearbeitet.

Die Information der Öffentlichkeit über aktuelle Wasserdaten, eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit sowie auch die Wissensvermittlung an Schülerinnen und Schüler sind ebenso permanente Aufgabenbereiche der Wasserwirtschaftsverwaltung.

UNO Tag des Wassers am 22. März

Jedes Jahr am 22. März findet weltweit der Weltwassertag statt. Seit 1993 machen die Vereinten Nationen an diesem Tag auf die Bedeutung der Ressource Wasser und auf viele Herausforderungen der globalen Wasserkrise aufmerksam machen.

Gerade rechtzeitig zu diesem Anlass wurde die Wasserwirtschaftsstrategie des Landes aktualisiert. Sie ist Beweis für den gutem Umgang mit dem Wasser und das hohe Niveau der Wasserwirtschaft in unserem Land.

„Unser Dank gilt allen, die in den vergangenen Jahrzehnten mit großem Engagement zu diesem hohen Niveau der Wasserwirtschaft in Vorarlberg beigetragen haben – und all jenen, die heute Verantwortung tragen und dieses Niveau sichern und weiterentwickeln. Es sind dies Gemeinden, Städte, Wasserverbände und Genossenschaften im gesamten Landesgebiet in ihrer Verantwortung für den Siedlungswasserbau und den Hochwasserschutz. Sie werden unterstützt von vielen Planern und Experten, die einen wichtigen Beitrag für das hohe Niveau der Wasserwirtschaft leisten“, so Wallner und Gantner und weiter: „Auf Ebene der Verwaltung sind insbesondere die Abteilung Wasserwirtschaft, das Umweltinstitut, die Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum, aber auch die Wildbach- und Lawinenverbauung gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien engagiert für eine zukunftsorientierte Wasserwirtschaft. Gemeinsam haben wir viel erreicht. Gemeinsam gilt es auch künftig, die kommenden Herausforderungen verantwortungsvoll und vorausschauend anzugehen – zum Schutz unserer Wasserressourcen, unserer Gewässer und zum Wohl der Menschen in Vorarlberg.“

Die Wasserwirtschaftsstrategie 2030 des Landes Vorarlberg finden Sie auf der Homepage unter https://vorarlberg.at/-/viid-wasserwirtschaftsstrategie-2030-des-landes-vorarlberg

Redaktion
Thomas Mair

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