Medieninformation Donnerstag, 26.03.2026, 11:23 Vorarlberg im (Vor-)Lesefieber Landesrätin Schöbi-Fink besuchte am Österreichischen Vorlesetag die MS Hörbranz

Hörbranz/Fußach (VLK) – Am Donnerstag (26. März 2026) stand an vielen Schulen in Vorarlberg wieder das Lesen und Vorlesen im Mittelpunkt: Landesrätin Barbara Schöbi-Fink besuchte anlässlich des Österreichischen Vorlesetags die Mittelschule Hörbranz und las einer ersten Klasse vor. Schon die ganze Woche über fanden im Rahmen der Vorarlberger Lesewoche 2026 (23. bis 27. März) spannende Leseprojekte und Präsentationen von Lesefördermaßnahmen im Land statt. „Gemeinsame Leseaktionen unterstreichen die Bedeutung des Vorlesens und Lesens und wecken die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für die Welt der Bücher“, sagte Schöbi-Fink.

Am bundesweiten Vorlesetag werden seit 2018 alljährlich in ganz Vorarlberg und Österreich zahlreiche Vorlese-Ereignisse organisiert – von Lesestunden in Schulen über generationenübergreifende Aktionen in Pensionistenheimen bis hin zu öffentlichen Lesungen in Cafés und Bibliotheken. „Das Vorlesen ist ein wichtiger Bestandteil der Leseförderung – in den Schulen und auch zuhause. Mit jeder Geschichte, die wir teilen, öffnen wir Kindern Türen zu neuen Welten und stärken ihre Fantasie und ihr Selbstvertrauen“, ermutigte die Landesrätin zum regelmäßigen Vorlesen. 

Engagierte Bildungsarbeit an der MS Hörbranz und der VS Fußach
Schöbi-Fink zeigte sich bei ihrem Besuch beeindruckt von der engagierten Arbeit der Lehrpersonen rund um Schulleiterin Gabi Fink und lobte die „innovative und ganzheitliche Bildungsarbeit“ an der MS Hörbranz. Neben den aktuellen Vorleseaktionen engagiert sich die Mittelschule gemeinsam mit der Volksschule im Pilotprojekt „Schoolnurses“ und wurde heuer bereits zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel in Gold „Gesunder Arbeitsplatz Schule“ ausgezeichnet. Aktuell nehmen Schülerinnen und Schüler zudem am Projekt „21 Tage ohne Handy“ teil.

Auch Bildungsdirektor Heiko Richter beteiligte sich am Vorlesetag und besuchte die Volksschule Fußach, wo er zunächst der zweiten Klasse eine Geschichte vorlas und anschließend die klassenübergreifenden Lese-Stationen besuchte. „Lesen ist eine grundlegende Kompetenz für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Entscheidend ist, dass Kinder früh positive Erfahrungen mit Büchern machen“, so der Bildungsdirektor.

Leseförderung als gemeinsames Ziel
„Lesen und Vorlesen sind zentrale Bausteine für den Bildungserfolg“, unterstrichen Schöbi-Fink und Richter: „Wir danken allen Lehrpersonen, Eltern und Engagierten, die mit kreativen Ideen und viel Freude den Vorlesetag und die Lesewoche gestalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Lesekultur in Vorarlberg leisten.“

Bereits seit 2011 wird der Vorarlberger Lesetag veranstaltet. 2022 wurde der Tag auf die Vorarlberger Lesewoche ausgeweitet, da sich die Leseprojekte über die ganze Woche erstrecken. Die Lesewoche 2026 wurde vom Land Vorarlberg und der Bildungsdirektion unter dem Motto „Lesen wird zum Fest“ veranstaltet. Die Lesewoche bietet Schulen, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Leseprojekte, Leseideen und Vorleseaktionen zu präsentieren. Heuer haben 40 Schulstandorte des Landes Leseprojekte eingereicht.

Die Landesregierung setzt sich gemeinsam mit der Bildungsdirektion und der Wirtschaftskammer Vorarlberg sowie engagierten Schulen für eine nachhaltige Leseförderung ein. Aktivitäten wie die Leseinitiative Vorarlberg oder das Projekt „Das kleine Ehrenamt – Generation L – wir lesen vor!“ laden Kinder und Jugendliche ein, selbst als Vorleserinnen und Vorleser aktiv zu werden und ihre Lesefreude weiterzugeben.

Redaktion
Martina Hämmerle

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