Medieninformation Donnerstag, 01.10.2026, 08:23 Stella Vorarlberg sucht neue Rektorin oder neuen Rektor Junge Musikhochschule in Feldkirch blickt auf dynamisches Wachstum zurück – Bewerbungsfrist für die Leitungsposition endet am 15. November 2026
Bregenz/Feldkirch (VLK) – Die Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik in Feldkirch (nachfolgend Stella) sucht im Zuge einer geregelten Pensionsnachfolge eine neue Rektorin bzw. einen neuen Rektor. Die künftige Hochschulleitung tritt die Nachfolge von Rektor Jörg Maria Ortwein an und übernimmt zugleich die Funktion der künstlerisch-pädagogischen Geschäftsführung. Die Position ist mit 1. Oktober 2027 für fünf Jahre zu besetzen, Bewerbungen sind bis 15. November 2026 möglich.
Die Ausschreibung fällt in eine Phase, in der sich die 2022 erstakkreditierte Musikhochschule dynamisch weiterentwickelt hat: Studierendenzahlen, internationale Vernetzung und wissenschaftliches Profil sind seither deutlich gewachsen. Die künftige Rektorin bzw. der künftige Rektor übernimmt damit eine Institution im Aufbruch – mit dem Auftrag, diese Entwicklung strategisch weiterzuführen.
„Die Stella hat sich in den letzten Jahren als kraftvolle Stimme in der österreichischen Musikhochschullandschaft etabliert. Wir freuen uns darauf, für die Leitungsfunktion eine Persönlichkeit zu gewinnen, die Erfahrung mit Innovationsgeist verbindet und die Zukunft der Stella gemeinsam mit dem Team gestaltet“, sagt Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink.
Die Position
Die neue Hochschulleitung übernimmt die akademische Leitung der Stella, führt den Vorsitz im Rektorat und verantwortet gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführung die Leitung der Trägergesellschaft. Im Zentrum der Funktion stehen die künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Weiterentwicklung der Hochschule sowie ihre strategische Positionierung im In- und Ausland. Gesucht wird eine international erfahrene Führungspersönlichkeit mit Kenntnissen des österreichischen und europäischen Hochschulsystems, mehrjähriger Leitungserfahrung im Hochschul-, Kunst- oder Bildungsbereich sowie einem klaren Bekenntnis zu einer inklusiven, diversitätssensiblen Hochschulkultur.
Eine junge Hochschule mit dynamischer Entwicklung
Die Stella mit Sitz in Feldkirch ist eine junge, regional verankerte und international ausgerichtete Musikhochschule. Sie verbindet künstlerische Exzellenz mit zeitgemäßer Musikpädagogik, wissenschaftlicher Forschung sowie der Entwicklung und Erschließung der Künste und versteht sich als lernende Hochschule mit gesellschaftlicher Verantwortung.
Die Stella ist aus dem ehemaligen Vorarlberger Landeskonservatorium hervorgegangen und befindet sich seit ihrer Erstakkreditierung im Jahr 2022 in einer Phase kontinuierlichen Aufbaus. Alleingesellschafterin der Trägergesellschaft ist das Land Vorarlberg, das die Finanzierung der Hochschule bis 2028 abgesichert hat. In den vergangenen vier Studienjahren hat sich die junge Musikhochschule sowohl inhaltlich als auch zahlenmäßig deutlich weiterentwickelt:
● Mehr als verdoppelt: Die Zahl der Studierenden in den neuen Studiengängen ist von 66 im Studienjahr 2022/23 auf 145 im Studienjahr 2024/25 gestiegen. Mit dem Vollausbau auf 216 Studienplätze ab dem Studienjahr 2025/26 erreicht die Stella ihre Zielgröße.
● PreCollege: Die Talenteförderung an der Stella besitzt einen hohen Stellenwert. Das PreCollege mit 100 Ausbildungsplätzen, in Kooperation mit dem Musikgymnasium Feldkirch, wurde 2025 mit 30 Plätzen im zweijährigen PreCollege plus erweitert, in dem gezielt musikalische Talente zur Musikhochschulreife gefördert werden.
● International vernetzt: Über das Erasmus+-Programm pflegt die Stella Partnerschaften mit 41 Hochschulen in ganz Europa und ermöglicht Studierenden wie Lehrenden regelmäßige Auslandsaufenthalte.
● Verankerung in der Landesbildungslandschaft: Studierende der Stella absolvieren Lehrpraktika an den Vorarlberger Musikschulen. Die Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Musikschulwerk, das gemeinsam vom Land Vorarlberg und den Musikschulgemeinden getragen wird, ist eng abgestimmt und stärkt die musikalische Bildung im ganzen Land.
● Starke Nachfrage: Für das Studienjahr 2024/25 gab es 137 Bewerbungen auf 69 freie Studienplätze, für 2025/26 bereits 140 Bewerbungen – deutlich mehr, als die Hochschule aktuell anbieten kann.
● Erste eigene AbsolventInnen: Im Studienjahr 2024/25 feierte die Stella die ersten Studienabschlüsse der Bachelor- und MasterabsolventInnen – ein wichtiger Meilenstein für die junge Institution.
● Wachsender Lehrkörper: Die Zahl der Hochschulprofessuren liegt mittlerweile bei 13, besetzt in international ausgeschriebenen Berufungsverfahren.
● Forschung im Aufbau: Mit einem FWF-geförderten Forschungsprojekt sowie weiteren eingeworbenen Drittmitteln baut die Stella ihr wissenschaftliches Profil kontinuierlich aus – ein wachsender Teil der Forschungsarbeit wird damit extern finanziert.
● Ausgewogene Hochschulkultur: Rund 63 Prozent der Studierenden sind Frauen, beim Personal besteht mit 50:50 eine ausgeglichene Geschlechterverteilung.
Auch regional und international ist die Stella zunehmend vernetzt: Sie ist unter anderem im Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee (W4) aktiv, arbeitet mit Musikhochschulen und Kultureinrichtungen der Bodenseeregion zusammen und bringt sich in die Gremien der österreichischen Musik- und Kunsthochschulen ein.
Bewerbung
Bewerbungen für die Stelle als Rektor bzw. Rektorin sind bis Sonntag, 15. November 2026, elektronisch an die Findungskommission zu richten (findungskommission@stella-musikhochschule.ac.at). Vertrauliche Auskünfte erteilt Florian Kresser, Geschäftsführer und Vizerektor der Stella Vorarlberg. Die vollständige Ausschreibung sowie weitere Informationen zur Stella Vorarlberg sind unter www.stella-musikhochschule.ac.at abrufbar.
- Redaktion
- Martina Hämmerle