Medieninformation Freitag, 27.02.2026, 15:46 Rindertuberkulose-Fall im Bezirk Bludenz Betrieb im Bezirk Bregenz nach Abschluss der Hygienemaßnahmen wieder freigegeben
Bregenz (VLK) – Im Zuge einer vorsorglichen Untersuchung wurde in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Bezirk Bludenz ein Tier nach einem zweifelhaften Hauttest diagnostisch getötet. Der mittlerweile vorliegende PCR-Befund ist positiv. Der betroffene Betrieb wurde gesperrt. Die Untersuchung des restlichen Bestandes mit Hauttests wird umgehend durchgeführt. Auch die Untersuchung der Kontakttiere ist angelaufen. Der Betrieb im Bezirk Bregenz, in dem im Jänner eine Bestandstötung durchgeführt worden war, wurde nach Abschluss der Hygienemaßnahmen nun wieder freigegeben.
Durch den hinzugekommenen Fall im Bezirk Bludenz sind aktuell weiterhin sechs landwirtschaftliche Betriebe wegen Tuberkulose gesperrt – vier im Bezirk Bregenz, einer im Bezirk Dornbirn und einer im Bezirk Bludenz. Der betroffene Betrieb im Bezirk Dornbirn steht im Zusammenhang mit einer Alpung außerhalb Vorarlbergs. Bei den gesperrten Betrieben im Bregenzerwald belegen die mittlerweile vorliegenden Sequenzierungsbefunde Ansteckungen während der vergangenen Alpsaisonen. Zum Betrieb im Bezirk Bludenz können derzeit noch keine Aussagen zur Ansteckungsquelle getroffen werden. Eine abschließende Klärung ist erst nach Durchführung der genomischen Sequenzierung der isolierten Erreger möglich.
Weitere Informationen werden vom Land Vorarlberg veröffentlicht, sobald gesicherte Untersuchungsergebnisse vorliegen.
Das Land Vorarlberg ersucht weiterhin um Rücksichtnahme und eine angemessene Berichterstattung, die Untersuchungsphase ist für Landwirtinnen und Landwirte, insbesondere für betroffene Betriebe, mit Unsicherheit und einer enormen psychischen Belastung verbunden ist.
- Redaktion
- Gerhard Wirth