Medieninformation Freitag, 16.01.2026, 11:48 Mehr als 90.000 Anträge rasch erledigt Land Vorarlberg weist mediale Berichterstattung zur Personalstandsplanung entschieden zurück
Bregenz (VLK) – Die Vorarlberger Landesregierung weist aktuell in den Medien kolportierte Vorwürfe, die zuerst in den Vorarlberger Nachrichten aufgebracht wurden, zur Personalstandsentwicklung und -finanzierung neuerlich entschieden zurück. Der Personalstand während und nach der Corona-Pandemie wurde vorausschauend und auf Basis des damaligen Wissensstands geplant und weiterentwickelt. Der Erfolg gibt dem Land recht: Mehr als 90.000 Anträge auf Entschädigungszahlungen wurden rasch erledigt.
Das Land Vorarlberg widerspricht der unbelegten Behauptung einer „Fehlkalkulation“ ausdrücklich. Richtig ist, dass der Personalstand entsprechend gewählt und vorausschauend geplant wurde, um wirtschaftlichen Schaden von Vorarlberger Betrieben abzuwenden. Das Ziel war eine fristgerechte Auszahlung von Entschädigungen für behördlich abgesonderte Mitarbeitende. Das eingesetzte Personal wurde bei sinkenden Verfahrenszahlen laufend reduziert. Insgesamt haben diese Mitarbeitenden 93.400 Verfahren bearbeitet. Die Qualität dieser geleisteten Arbeit zeigt sich auch darin, dass gegen weniger als 1 Prozent der Bescheide Rechtsmittel eingelegt wurden. Dies trug auch zu maßgeblichen Kosteneinsparungen durch geringeren Folgeaufwand bei.
Im Jahr 2025 waren noch 10,9 Vollzeitäquivalente (verteilt auf 13 Mitarbeitende) über den regulären Beschäftigungsrahmenplan hinausgehend in einem befristeten Dienstverhältnis mit dem Land Vorarlberg. Diese Mitarbeitenden wurden sinnvoll eingesetzt und waren zwingend notwendig, um während der Pandemie zurückgestellte Aufgaben aufzuarbeiten. Die dafür angefallenen Kosten betrugen weit unter einer Million Euro.
- Redaktion
- Mathias Bertsch