Medieninformation Freitag, 07.03.2025, 11:26 Legionellen: Eine mögliche Quelle saniert

Bregenz (VLK) – Seit Jahresbeginn 2025 sind in Vorarlberg 47 Personen an Legionellen erkrankt. Seit Freitag letzter Woche sind weitere sechs Fälle gemeldet worden, die alle einen direkten Bezug zum Unteren Rheintal haben und somit diesem Ausbruch zuzuordnen sind. Seit Dienstag dieser Woche sind jedoch keine neuen Fälle mehr hinzugekommen, was dafür spricht, dass eine identifizierte Quelle, die im Verdacht steht, Legionellen in die Umwelt abgegeben zu haben, höchstwahrscheinlich erfolgreich saniert wurde. Ob es tatsächlich die einzige Quelle war, wird sich erst nach intensiven Beobachtungen in den nächsten Wochen zeigen.

Die mögliche Quelle, bei der eine hohe Belastung mit Legionellen nachgewiesen werden konnte, wurde bereits vor 14 Tagen außer Betrieb genommen und aufwändig saniert. Nachdem die Inkubationszeit der Legionärskrankheit (durch Legionellen ausgelöste Lungenentzündung) zwei bis zehn Tage beträgt, war nicht sofort mit einem Ende der Erkrankungen zu rechnen. Die letzten zwei Fälle wurden Anfang dieser Woche gemeldet, wobei der Erkrankungsbeginn bei beiden Personen bereits vor ca. zwei Wochen war. Seither sind keine neuen Fälle mehr aufgetreten, was darauf hindeutet, dass die identifizierte Quelle der Infektionen mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt ist.

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere vereinzelte Fälle auftreten, weil manche Personen erst später Symptome entwickeln oder noch weitere Quellen vorhanden sind. Deshalb werden durch das Umweltinstitut mögliche weitere Quellen beprobt und die Situation wird weiterhin intensiv beobachtet.  

Redaktion
Gerhard Wirth

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