Medieninformation Sonntag, 22.03.2026, 09:00 LR Tittler: Jugendbeschäftigung steht ganz oben Landesförderung für Dornbirner Jugendwerkstätten

Bregenz (VLK) – Die Jugendbeschäftigung steht im arbeitsmarktpolitischen Programm des Landes Vorarlberg ganz oben. „Eine zukunftsorientierte Ausbildung und berufliche Perspektiven sind die Basis dafür, dass junge Menschen ihr Potenzial voll entfalten können. Wir wollen auf keine Jugendliche und keinen Jugendlichen verzichten, niemanden zurücklassen“, bekräftigt Wirtschaftslandesrat Marco Tittler einmal mehr. Zu den seit Jahren bewährten Initiativen zählen die Dornbirner Jugendwerkstätten. Deshalb hat die Vorarlberger Landesregierung kürzlich beschlossen, die Arbeit dieses gemeinnützigen Projektes heuer mit knapp 270.000 Euro zu fördern.

Die Angebote der Dornbirner Jugendwerkstätten richtet sich an junge Menschen unter 25 Jahren sowie an WiedereinsteigerInnen bis 35 Jahren, die mindestens zwei Monate beim AMS vorgemerkt sind oder von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind. Ziel ist es, diese jungen Menschen durch regelmäßige Beschäftigung, Aus- und Weiterbildungskurse sowie soziale Begleitung und Betreuung in ihrer Lebenssituation zu stabilisieren und auf einen Dauerarbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten bzw. zu qualifizieren. 21 Transitarbeitsplätze stehen dafür zur Verfügung.

Mit dem Bildungsprojekt „Leuchtturm Pflichtschulabschluss“ wenden sich die Dornbirner Jugendwerkstätten an junge Menschen aus der Region Dornbirn und Rheintal, um diese „prüfungsreif“ vorzubereiten und sie bis zum Erreichen des positiven Pflichtschulabschlusses zu begleiten. Landesrat Tittler unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts: „Der Pflichtschulabschluss ist eine wichtige Basisqualifikation und Grundvoraussetzung, um eine Lehrstelle zu finden, eine Berufsausbildung zu absolvieren und sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.“

Qualifikation ist das entscheidende Kriterium für ein erfolgreiches Berufsleben, betont Tittler: „Deshalb setzen wir gezielt auf Stabilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für alle jene, die sich schwertun, die wichtige Übergangsphase vom Schul- ins Arbeitsleben zu bewältigen.“

Elmar Luger, Geschäftsführer der Dornbirner Jugendwerkstätten, erläutert die Zielsetzung seiner Institution: „Die Dornbirner Jugendwerkstätten geben jungen Menschen nicht nur eine Chance – sie geben ihnen Halt, Orientierung und vor allem neuen Mut. Mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz werden hier Perspektiven geschaffen, wo zuvor oft Unsicherheit war. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Jugendliche Selbstvertrauen gewinnen und Schritt für Schritt ihren eigenen Weg finden. Diese Arbeit berührt und zeigt, wie wichtig es ist, keinen jungen Menschen aufzugeben.“

Dabei werde Wert darauf gelegt, neben handwerklichen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen zu vermitteln, die für ein selbstbestimmtes Leben unverzichtbar sind, sagt Luger: „Gleichzeitig leisten die Gesundheitsprojekte einen wichtigen Beitrag, das eigene Wohlbefinden zu stärken und neue Stabilität zu gewinnen. Und ebenso wichtig ist die gelebte Demokratiebildung. Durch persönliche Begegnungen mit Politikerinnen und Politikern erfahren Jugendliche, dass ihre Stimme zählt und sie unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten können.“

Mehr Infos zu den Projekten: Dornbirner Jugendwerkstätten | Dornbirner Jungendwerkstätten Leuchtturm

Redaktion
Gerhard Wirth

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