Medieninformation Freitag, 27.02.2026, 15:44 LR Tittler: „Einheimischentarife müssen möglich sein“ EU erkennt besondere Herausforderungen von Tourismusregionen an

Bregenz (VLK) – Die Europäische Kommission wird in den gestern (26. Februar) veröffentlichten Ratschlussfolgerungen zur Consumer Agenda 2030 aufgefordert, bei der Überprüfung der Geoblocking-Verordnung die besonderen Herausforderungen von Regionen mit erheblichen saisonalen Bevölkerungsschwankungen ausdrücklich zu berücksichtigen. Es ist ein wichtiges Signal, dass die Europäische Union die Situation stark tourismusgeprägter Regionen nun ausdrücklich in den Blick nimmt, betont Tourismusreferent Marco Tittler: „Die Anerkennung dieser besonderen Herausforderungen durch die EU ist ein wichtiger Schritt. Es braucht praktikable und faire Lösungen, damit Einheimischentarife möglich werden und die lokale Bevölkerung entlastet wird.“

Gerade in stark frequentierten Tourismusregionen stehen Infrastruktur, Freizeitangebote und öffentliche Einrichtungen in Spitzenzeiten unter hohem Druck. Gleichzeitig sind es die Einheimischen, die diese Infrastruktur ganzjährig mittragen. Eine differenzierte Betrachtung im Rahmen der Evaluierung der Geoblocking-Verordnung ist daher ein entscheidender Schritt. Damit wird erstmals auf europäischer Ebene anerkannt, dass die saisonal geprägten Tourismusregionen vor spezifischen strukturellen Rahmenbedingungen stehen und besondere Lösungen benötigen.

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner unterstreicht: „Das ist ein Etappensieg auf dem Weg zu Einheimischentarifen. Erfolgreicher Tourismus braucht Akzeptanz und Akzeptanz entsteht nur, wenn die lokale Bevölkerung von der touristischen Infrastruktur profitiert.“

Redaktion
Lucas Rührnschopf

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