Medieninformation Mittwoch, 04.03.2026, 09:00 LR Rüscher: Land stärkt schulische Gesundheitsförderung Neuer Schulgesundheits-Newsletter und Schulgesundheitsnetzwerk gestartet

Bregenz (VLK) – Seit dem Wintersemester 2023/24 organisiert die Abteilung Sanitätsangelegenheiten (IVd) im Auftrag der Vorarlberger Gemeinden die Schuluntersuchungen an allen Pflichtschulen des Landes. Mit dem neuen Schulgesundheitsnetzwerk und einem begleitenden Newsletter wird nun eine weitere Initiative zur Stärkung der schulischen Gesundheitsförderung und Prävention gestartet. „Mit dem Schulgesundheitsnetzwerk und dem dazugehörigen Newsletter schaffen wir eine Plattform, die Wissen bündelt, den Austausch zwischen Fachstellen fördert und Schulen bei ihrer täglichen Arbeit gezielt unterstützt“, betont Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

Ziel sei es, so Rüscher weiter, „Lehrpersonen, Eltern und Gemeinden mit praxisnahen Informationen zu versorgen und die Gesundheitserziehung strukturiert zu begleiten – von Bewegung über Ernährung bis hin zu Medienkompetenz.“

Gesundheitsförderung systematisch verankert

Die im Schulunterrichtsgesetz (§ 66 SchUG) verankerten Untersuchungen werden im Regelfall einmal jährlich von Ärztinnen bzw. Ärzten in den Pflichtschulen durchgeführt. Dazu zählen alle Volks- und Mittelschulen, Polytechnische Schulen, Sonderschulen und Sonderpädagogische Zentren. Die Kosten hierfür werden von den jeweiligen Wohnsitzgemeinden getragen. Mit der Übernahme der Organisation durch die Abteilung IVd wurden auch die Untersuchungsinhalte altersgerecht überarbeitet und an die aktuellen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen angepasst – mit jährlich wechselnden Schwerpunkten, wie beispielsweise dem Allgemeinzustand, Hören & Sehen, Motorik, Medienkonsum und Ernährung.

Neue Plattform für Wissen und Vernetzung

Der neu geschaffene und erstmals versendete Schulgesundheits-Newsletter informiert das Schulgesundheitsnetzwerk künftig regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Projekte und zentrale Themen der schulischen Gesundheitsförderung, Gesundheitskompetenz, Resilienzförderung und Prävention.

Gleichzeitig dient das Schulgesundheitsnetzwerk als Informations- und Vernetzungsplattform. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, fachliche Impulse zu geben und den Austausch zwischen allen Beteiligten strukturiert zu fördern. „Wir wollen Gesundheitsförderung ganzheitlich denken – als Verantwortung, die Bildung und Gesundheit verbindet“, so Rüscher. „Das Netzwerk bietet Orientierung, stellt Kontakte her und zeigt erfolgreiche Beispiele auf.“ Die Verantwortung für die operative Umsetzung von Maßnahmen und Projekten liegt bei den jeweiligen Schulen bzw. Projektträgern.

Kooperation, Transparenz und digitale Unterstützung
Relevante Fachinformationen werden im Schulgesundheitsnetzwerk zielgruppengerecht aufbereitet und den Lehrkräften, dem pädagogischen Personal sowie den Eltern zur Verfügung gestellt. „Auf diese Weise sensibilisieren wir für gesundheitliche Belastungsanzeichen und geben einen Überblick über geeignete Unterstützungs- und Beratungsangebote“, führt Landesrätin Rüscher aus. „Durch die systematische Vernetzung mit außerschulischen Fachstellen, Beratungsdiensten und Kooperationspartnern unterstützen wir außerdem die Schulen dabei, passende Angebote zu identifizieren und bedarfsgerecht einzubinden.“

Für die kommenden Monate sind weitere Informationsformate, ein Netzwerktreffen sowie der Ausbau digitaler Kommunikations- und Austauschstrukturen vorgesehen. „Unser gemeinsames Anliegen ist es, gesundheitsförderliche Lern- und Lebensräume für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu stärken und Pädagoginnen und Pädagogen durch verlässliche Informations- und Vernetzungsangebote zu unterstützen“, bekräftigt Landesrätin Rüscher.

Für Anregungen, Beiträge oder eine weiterführende Zusammenarbeit stehen folgende Adressen jederzeit gerne zur Verfügung:

bildungsdirektion@newsletter.vorarlberg.at

schulgesundheit@vorarlberg.at

Anmeldung zum neuen Schulgesundheits-Newsletter unter:

https://t.newsletter.vorarlberg.at/form?am=2572&fid=1185&host=true

Die Newsletter-Inhalte werden auch transparent auf der Webseite des Landes veröffentlicht: http://www.vorarlberg.at/schulgesundheit.

Redaktion
Monika Bertsch

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