Medieninformation Dienstag, 27.01.2026, 14:49 LH Wallner: „RHESI-Projekt wird 2026 plangemäß eingereicht“ Hochwasserschutz und Sicherheit für Bevölkerung werden weiter vorangetrieben

Bregenz/Koblach (VLK) – Die Planungen zum Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt RHESI bleiben auch nach jüngsten Entscheidungen gegen Grundstückstäusche auf Kurs. Landeshauptmann Markus Wallner versichert: „Das Bewilligungsverfahren wird wie geplant fortgesetzt und 2026 eingereicht. Denn die Sicherheit der Menschen und die Sicherung unseres Lebens- und Wirtschaftsraums haben höchste Priorität.“

Das von der Internationalen Rheinregulierung (IRR) betriebene Hochwasserschutzprojekt RHESI ist das bedeutendste Vorhaben dieser Art für Vorarlberg. Das Ziel besteht darin, die Rheindämme so auszubauen, dass sie durch eine Erhöhung der maximalen Durchflussmenge von 3.100 auf 4.300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde auch einem 300-jährigen Hochwasser standhalten können. Bei Koblach soll der Damm auf einer Länge von rund zwei Kilometern ins Hinterland verlegt werden, wodurch die breiteste Stelle des Alpenrheins entsteht. Neben dem verbesserten Hochwasserschutz wird ein naturnaher Flussraum geschaffen, der Flora und Fauna einen neuen Lebensraum bietet. Die aktuelle Ablehnung des Flächentauschs durch die Gemeindevertretung Koblach betrifft jene landwirtschaftlich genutzten Flächen, die durch die Verlegung des Damms künftig zum Flussraum werden sollen.

Landeshauptmann Wallner sieht das Koblacher Abstimmungsergebnis auch als Auftrag, weiterhin intensiv über die Bedeutung des Projekts zu informieren und die Menschen von dessen Notwendigkeit zu überzeugen: „RHESI ist eines der größten Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekte Europas und ein Meilenstein für Sicherheit und Lebensqualität in Vorarlberg. Das Abstimmungsergebnis wird den RHESI-Zeitplan jedenfalls nicht beeinträchtigen und die Gesprächskanäle bleiben offen. Es bleibt noch mehr als genug Zeit, um eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden. Das Bewilligungsverfahren wird wie vorgesehen fortgesetzt.“
 

Redaktion
Mathias Bertsch

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