Medieninformation Dienstag, 11.03.2025, 15:03 Innovation als Schlüssel Gut angelegte Investition in die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Vorarlberg
Innovation ist der Motor zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Entwicklung Vorarlbergs – das belegt auch der aktuelle Innovationsbericht. Unternehmen, die gezielt in Forschung und Entwicklung investieren, sichern sich nachhaltige Vorteile und treiben technologischen Fortschritt voran. Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Partnern spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Innovationsplattform INNOVATE VORARLBERG, die morgen, 12. März ab 13.00 Uhr, im Festspielhaus Bregenz stattfindet, bietet dafür die ideale Bühne. „Unsere Unternehmen sind international wettbewerbsfähig, weil sie sich konsequent weiterentwickeln und Innovation als Chance begreifen. Die gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung (F&E) ist daher ein zentraler Hebel zur Sicherung unseres Wirtschaftsstandorts,“ betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Marco Tittler.
F&E ist ein zentraler Faktor für einen innovativen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. „Besonders in einer stark produktionsorientierten Region wie Vorarlberg tragen kontinuierliche F&E-Aktivitäten maßgeblich dazu bei, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern und Innovationen gezielt voranzutreiben“, sagt der Landeshauptmann. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist Innovation wichtiger denn je, um neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen erfolgreich zu entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken“, ist Landesrat Marco Tittler überzeugt. „Genau deshalb ist die INNOVATE VORARLBERG für die Region von großer Bedeutung.“
INNOVATE VORARLBERG: Innovation, Vernetzung und Kooperation im Fokus
Die INNOVATE VORARLBERG bringt Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Förderagenturen und Technologieanbieter zusammen und bietet eine Plattform für Austausch, Inspiration und Zusammenarbeit. „Die Veranstaltung bietet ein vielseitiges Programm, das nicht nur aktuelle Forschungsschwerpunkte aufzeigt, sondern auch das Leistungsportfolio der WISTO widerspiegelt,“ sagt der Landeshauptmann. Zu den Highlights der Veranstaltung gehören:
- Vorstellung Vorarlberger Innovationsbericht – Vorstellung aktueller Zahlen, Daten und Fakten zum Innovationsgeschehen der Region.
- Matching und Networking – Austausch an den Ausstellerständen, in Fachvorträgen, Diskussionsrunden oder individuell vereinbarten 1:1-Gesprächen mit innovativen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Förderagenturen.
- Roundtable „Innovation, Technologie und Trends in Vorarlberg“ – Vertreter*innen aus Industrie, Forschung und Tourismus diskutieren aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven.
- Innovation Call Pitch – Präsentation der besten digitalen Innovationsprojekte aus der Vorauswahl des Innovation Call 2025 vor einer hochkarätigen Jury.
- Fördertipps aus erster Hand von – ExpertInnen der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws), der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) und der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) geben Einblicke in Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Start-ups.
- Deep Dive zur Forschungsprämie – ExpertInnen der FFG sowie SteuerexpertInnen erläutern die Möglichkeiten der Forschungsprämie, einer Steuergutschrift von 14 Prozent der Forschungsaufwendungen, die Unternehmen aller Branchen und Größen nutzen können.
- Praxisnahe Keynote – „Echter Impact statt Greenwashing: 7 Navigationshilfen für Nachhaltigkeit als Kern von Innovation und Design“ von Thomas Siegrist (Helbling Technik AG).
- Forschungspitches – Präsentationen aktueller Forschungsprojekte durch VRVis (Vienna Research for Visual Computing), das Forschungszentrum Business Informatics der FHV und das OFI (Österreichisches Forschungs- und Prüfinstitut für Chemie und Technik).
- Fuckup Night Vorarlberg – UnternehmerInnen berichten über ihre gescheiterten Projekte und teilen ihre wichtigsten Learnings.
Im Rahmen der INNOVATE stehen auch die aktuellen Angebote der heimischen und überregionalen Forschungsdienstleister im Mittelpunkt. Ergänzend dazu werden Serviceleistungen, Fördermöglichkeiten und Technologietransferangebote präsentiert, die Unternehmen gezielt nutzen können. „Besonders freuen wir uns, dass auch die Bundesförderagenturen vor Ort sind und umfassend informieren. Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen,“ betont Landeshauptmann Wallner.
Vorarlberger Innovationsbericht: Aktuelle Trends und Entwicklungen
Die hohe Bedeutung von Innovation für die Region und ihre Unternehmen spiegelt sich im jährlich erscheinenden Vorarlberger Innovationsbericht der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) wider. „Die WISTO ist stark im Bereich Innovation tätig und bietet mit diesem Bericht wertvolle Einblicke in die Innovations- und Forschungsaktivitäten der Vorarlberger Unternehmen sowie deren Schwerpunkte und Bedürfnisse,“ erklärt Geschäftsführer Jimmy Heinzl.
Die auf einer umfassenden Unternehmensbefragung basierende jährliche Trendumfrage wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt und liefert ein aktuelles Stimmungsbild zu betrieblichen Innovationsaktivitäten, F&E-Ausgaben, Mitarbeiterqualifizierung, Kooperationstätigkeiten, Forschungsstrukturen und -förderungen. „Der Innovationsbericht zeigt damit auf, welche Entwicklungen die Innovationslandschaft Vorarlbergs prägen und welche Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Zukunft erforderlich sind“, sagt Landeshauptmann Wallner.
Erstmals basiert die Erhebung auf einer repräsentativen Stichprobe, wodurch eine noch höhere Vergleichbarkeit gewährleistet wird. Die Umfrage bildet die Vorarlberger Wirtschaft realitätsnah ab – mit einer ausgewogenen Verteilung nach Unternehmensgrößen, Branchen und Exportmärkten. Der breite Branchenmix bietet eine vielseitige Perspektive auf Innovations- und Forschungsaktivitäten in der Region. Gleichzeitig verdeutlichen die Hauptabsatzmärkte im DACH-Raum, in der EU und darüber hinaus die starke internationale Vernetzung der Unternehmen – ein klares Zeichen für die enge Einbindung in globale Wertschöpfungsketten.
Zentrale Erkenntnisse des Innovationsberichts:
- 3 von 4 der befragten Vorarlberger Unternehmen nehmen Forschungs- oder Innovationsförderungen in Anspruch
- 71 Prozent kooperieren mit F&E-Partnern
- 325 aktive Kooperationen der Vorarlberger Forschungseinrichtungen
- 12,3 Millionen Euro Forschungsvolumen, das durch Vorarlberger Forschungseinrichtungen generiert wurde
Die detaillierte Vorstellung des Innovationsberichts sowie der zentralen Erkenntnisse und des Stimmungsbilds der Vorarlberger Unternehmen erfolgt im Rahmen der INNOVATE VORARLBERG morgen, 13. März im Festspielhaus Bregenz.
Innovation Call 2025 – Projektauswahl im Rahmen der INNOVATE VORARLBERG
Im Rahmen des Innovation Call Vorarlberg 2025 wurde auch heuer wieder nach den besten digitalen Innovationsprojekten gesucht. Bei überzeugender Leistung wird die Entwicklung der Projektidee durch eine finanzielle Förderung unterstützt. Dabei winkt ein Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Projektkosten mit einer Obergrenze von 25.000 Euro. Angesprochen sind KMU sowie Kleinstunternehmen und Unternehmen in Gründung, die neue innovative Ideen verfolgen und weiterentwickeln möchten. „Wir müssen die Digitalisierung weiter vorantreiben, um als Wirtschaftsstandort Schritt zu halten“, sagt Landesrat Tittler. Erstmalig wird ein eigener Sonderpreis in Höhe von bis zu 5.000 Euro für „Digitale Innovationen im Tourismus“ vergeben.
Die Auswahl geschieht durch Bewertung einer ExpertInnen-Jury – aus Wirtschaft und Institutionen. Diese entscheidet in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren. Die besten Projekte aus der Vorrunde kommen in die zweite Runde, dem (Live-)Projektpitch vor der ExpertInnen-Jury. Dieser findet am 12. März 2025 erstmals im Rahmen von INNOVATE VORARLBERG im Festspielhaus Bregenz statt. „Damit wollen wir dem Call eine größere Bühne bieten und die Startups sichtbarer machen“, sagt Landesrat Tittler. Von den 26 eingereichten Projekten wurden zehn zum Projektpitch eingeladen.
Kooperationen als Basis von Innovation
Vorarlberg kann als kleines Bundesland nicht alle Technologien selbst bereitstellen. Kooperationen mit Technologiepartnern und ein starkes Netzwerk sind daher essenziell, um langfristig innovationsfähig zu bleiben und den Zugang zu innovativen Lösungen zu ermöglichen. „Umso mehr freut es uns, dass die INNOVATE VORARLBERG als Kooperationsveranstaltung gezielt den Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Fokus rückt. Ein starkes Netzwerk ist der Schlüssel zu innovativen Lösungen,“ betont Tittler abschließend. „In diesem Zusammenhang ist auch der Innovation Call Vorarlberg ein wichtiger Impulsgeber, der dazu beiträgt, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen.
- Redaktion
- Thomas Mair
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