Medieninformation Dienstag, 22.09.2026, 11:00 GASCHT Bregenz: Große Investition in die Tourismuszukunft Neuer Standort für die GASCHT stärkt die touristische Fachkräftebasis im Land

Das Land Vorarlberg stellt gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie, dem Schulträgerverein Marienberg und der Diözese Feldkirch die Weichen für einen zukunftsgerichteten Ausbau der Tourismusschule GASCHT. Kern des Vorhabens ist die Bündelung der dritten und vierten Klassen am neuen Standort Marienberg in Bregenz, wo ein zweistelliger Millionenbetrag investiert wird. Die Vereinbarung („Letter of Intent“) enthält Einigungen zur baulichen Umsetzung, zur Zusammenarbeit und zur Kostenaufteilung. Damit wird dem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Tourismus Rechnung getragen. „Wer in die Fachkräfte von morgen investiert, investiert in die Zukunft unseres Tourismusstandortes. Mit der neuen GASCHT in Bregenz schaffen wir modernste Ausbildungsbedingungen und eine starke Perspektive für unsere Fachkräfte von morgen“, betont Landeshauptmann Markus Wallner.

Die GASCHT - Gastgeberschule für Tourismusberufe wird seit dem Schuljahr 2017/18 betrieben und bietet eine duale Berufsausbildung, die sowohl einen Lehrabschluss als auch den Hotelfachschulabschluss sowie zahlreiche Zusatzausbildungen (mit Zertifikaten) ermöglicht. Derzeit besuchen rund 300 Schülerinnen und Schüler die GASCHT an den Standorten Bludenz, Hohenems und Bezau. Zukünftig werden dann alle dritten und vierten Klassen in Bregenz unterrichtet. Die Vereinbarung wurde heute (Dienstag, 22. September) in der Villa Raczynski am Campus Marienberg in Bregenz von allen beteiligten ProjektpartnerInnen unterzeichnet. Die GASCHT wird dabei als katholische Privatschule mit eigenem Organisationsstatut und Öffentlichkeitsrecht gemäß Privatschulgesetz geführt. Schulerhalter im Sinne des Privatschulgesetzes ist der Schulträgerverein Marienberg.

Die GASCHT – ein Erfolgsmodell mit messbarer Wirkung

Die GASCHT ist vor neun Jahren mit einer mutigen Idee gestartet: Schule und betriebliche Praxis nicht nebeneinander zu organisieren, sondern gemeinsam Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen zu übernehmen. Dass dieses Modell funktioniert, zeigt sich heute deutlich: Steigende SchülerInnenzahlen und eine Nachfrage über die vorhandenen Kapazitäten hinaus, weniger als fünf Prozent Ausbildungsabbrüche und rund 80 Prozent Branchenloyalität der AbsolventInnen. Dazu kommen nationale und internationale Wettbewerbserfolge sowie eine hohe Anerkennung durch die Ausbildungsbetriebe.

Aus dieser Vorarlberger Idee ist damit ein Bildungsmodell geworden, das junge Menschen erreicht, Fachkräfte für den Tourismus entwickelt und Impulse über die eigene Schule hinaus setzt.

Die Tourismusausbildung GASCHT wurde im Kontext der Vorarlberger Tourismusstrategie 2020 als gemeinsame Initiative geschaffen. Über die Zusammenarbeit und Finanzierung zwischen dem Land Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie, dem Verein Mensch im Tourismus und dem Schulträgerverein Marienberg wurde eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, welche erst im Jahre 2024 neuerlich verlängert wurde.

Von Beginn an bestand die Absicht, an einem geeigneten Standort adäquate Ausbildungsräumlichkeiten zu schaffen. Inzwischen ergibt sich ein Handlungsbedarf, um eine nachhaltige Qualitäts- und Kapazitätssicherung für den Schulbetrieb zu gewährleisten sowie dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Die sich derzeit in Hohenems befindlichen Klassen werden künftig in Bregenz geführt. Ziel ist es, die Ausbildungsqualität zu erhöhen, Kapazitäten zu sichern, den Fachkräftebedarf im Tourismus zu decken und der GASCHT mit Bregenz seinen Hauptstandort zu geben.

Das Land Vorarlberg, der Schulträgerverein Marienberg und die Wirtschaftskammer Vorarlberg inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie (WKV) unterzeichnen eine Vereinbarung, die Investitionen, Miet- und Betriebskostenzuschüsse sowie den Zeitplan festlegt. Das Land leistet einen Investitionskostenbeitrag bis zu maximal 11,1 Millionen Euro. Die WKV steuert einmalig zwei Millionen Euro bei. Beim Bildungsministerium wurde zudem ein Antrag auf Förderung der Errichtungskosten eingebracht.

Bezau und Bludenz werden durch die Bündelung der oberen Schulstufen entlastet; der neue Standort bietet moderne Infrastruktur für Unterricht und Praxis. „Die Bündelung der GASCHT in Bregenz ist ein Zukunftsschritt für die touristische Ausbildung. So schaffen wir moderne Lernorte, sichern Qualität und stärken die Fachkräftebasis in Vorarlberg. Das Land steht verlässlich zur Investition – gemeinsam mit den Partnern Wirtschaftskammer Vorarlberg, dem Schulträger und allen Projektpartnern schaffen wir Planungssicherheit für die nächsten Jahrzehnte“, sagt Landeshauptmann Markus Wallner.

Um in der angespannten Lage am Arbeitsmarkt die nötigen Fachkräfte für die Tourismusbetriebe zu gewinnen und zu halten, braucht es attraktive Arbeitsbedingungen. Auch an den Tourismusschulen müsse angesetzt werden, um die Ausbildung der Fachkräfte von morgen gemeinsam mit den Ländern weiter zu forcieren. „Vorarlberg ist hier mit seinem breiten Angebot – beginnend bei den Berufsschulen über die in Österreich einzigartige GASCHT bis hin zur Höheren Lehranstalt für Tourismus – auf einem guten Weg und hat erfreuliche Schülerzahlen“, ist der Landeshauptmann stolz auf die Tourismusjugend.

„Der Tourismus hat in Vorarlberg eine besondere Bedeutung. Unsere GastgeberInnen sowie die ganze Tourismusfamilie sind ein gutes Team, das es schafft, wichtige Wertschöpfung für die Menschen vor Ort zu generieren und einen Beitrag für ein ‚besseres‘ Leben im ganzen Land zu leisten. Hier zählen wir österreichweit sicher zur Spitze“, betont Marco Tittler, Tourismusreferent der Vorarlberger Landesregierung.

Projektüberblick

Am Campus Marienberg in Bregenz, der den Dominikusbau, die Villa Raczynski und das Klostergebäude umfasst, sind für die GASCHT rund 3.000 m² an Nettonutzfläche vorgesehen. Baulich geplant sind im Dominikusbau der Rückbau sowie der Ausbau für Klassen, eine Lehrküche und die Verwaltung, im Klostergebäude die Erneuerung der Küche sowie neue Sanitär-, Garderoben- und Duschbereiche und in der Villa Raczynski punktuelle Adaptierungen.

Pädagogisch setzt die GASCHT auf eine triale Ausbildung aus Schule, Praxis und Resonanz-Erlebnissen; sie ist eine kostenlose Privatschule mit eigenem Organisationsstatut und Öffentlichkeitsrecht und arbeitet eng mit Qualitätsbetrieben in ganz Vorarlberg zusammen.

Die Diözese Feldkirch ist verantwortlich für den Schulträgerverein Marienberg, der in Vorarlberg neun Schulen mit etwa 1170 SchülerInnen führt, darunter die GASCHT.

„Als Diözese Feldkirch ist es uns ein Anliegen, uns aktiv in die Bildung und Ausbildung junger Menschen einzubringen. Katholische Privatschulen wie die GASCHT an ihrem neuen Standort in Bregenz sollen junge Menschen nicht nur auf einen Beruf vorbereiten, sondern sie auch in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und ihnen Orientierung aus dem christlichen Menschenbild geben. Dafür steht nun mit dem Standort Marienberg ein wunderbares Umfeld zur Verfügung. Ich wünsche der GASCHT, dass sie ihre bewährte pädagogische und christliche Prägung auch an ihrem neuen Standort weiter entfalten kann und dass hier viele junge Menschen gute Voraussetzungen finden, ihren beruflichen Weg zu gehen und zugleich als Persönlichkeiten zu wachsen“, freut sich Bischof Benno Elbs.

Was ändert sich für die Standorte?

Sämtliche Klassen aus Hohenems werden künftig in Bregenz geführt. In Bezau und Bludenz erfolgt eine Entlastung durch die Verlagerung der dritten und vierten Klassen nach Bregenz, Ressourcen können dadurch effizienter genutzt werden. Am Standort Bregenz/Marienberg werden die oberen Schulstufen gebündelt und eine moderne Infrastruktur für Unterricht und Praxisräume geschaffen, die am Campus gemeinsam mit den bestehenden Schulen des Schulträgers genutzt wird.

Warum dieser Schritt?

Der Tourismus in Vorarlberg benötigt mehr gut ausgebildete Talente, und die GASCHT bietet hierfür eine passgenaue, stark praxisorientierte Ausbildung. Zugleich machen bestehende Engpässe, insbesondere in Hohenems, eine nachhaltige Lösung erforderlich. Durch das neue Konzept entstehen klare Abläufe, Synergien am Campus und verlässliche Planbarkeit für Betriebe und Schule. „Die Tourismuswirtschaft braucht bestens ausgebildete GastgeberInnen. Mit dem Campus Marienberg bündeln wir die Tourismusausbildung in Bregenz, schaffen Raum für Wachstum und kurze Wege zur Praxis. Zudem erhalten wir mit der Villa Raczynski die Möglichkeit einer neuen Positionierung für die touristische Ausbildung über die Landesgrenzen hinaus. Das ist ein klares Bekenntnis zur dualen und trialen Ausbildung am Puls der Zeit in Abstimmung mit den Betrieben – zum Vorteil für Unternehmen und Jugendliche“, unterstreicht Landesrat Tittler.

Zeitplan

Der Zeitplansieht vor, dass im nächsten Schritt die Planung und Einreichung erfolgen. Im 2. Quartal 2027 werden die Übersiedlung der Volksschule am Campus vorbereitet und die Ausschreibungen durchgeführt, der Baustart ist für das 3. Quartal 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Flächen sind für das 4. Quartal 2029 geplant.

Finanzrahmen

Der Finanzrahmen gemäß der Vereinbarung sieht vor, dass das Land Vorarlberg einen wertgesicherten, nach Baukostenindex angepassten verlorenen Investitionskostenbeitrag von bis zu brutto 11,1 Millionen Euro leistet; die Wirtschaftskammer Vorarlberg steuert einen einmaligen verlorenen Investitionsbeitrag von zwei Millionen Euro bei.

„Der Tourismus ist eine tragende Säule der Vorarlberger Wirtschaft und leistet einen essenziellen Beitrag zu gesunden und leistungsstarken Strukturen. Er ist ein wichtiger Impulsgeber, besticht durch hohe Qualität, schafft Arbeitsplätze und unterstützt auch andere Branchen. Daher war es für die Wirtschaftskammer Vorarlberg inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit, für die neue Heimat der GASCHT einen Beitrag zu leisten. Gerne investieren wir in die Ausbildungs-Infrastruktur und sichern somit die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus von morgen mit“, freut sich WKV-Präsident Karlheinz Kopf zu berichten.

Breites Ausbildungsangebot

Vorarlberg bietet ein breit gefächertes, leistungsfähiges Ausbildungsangebot für Tourismusberufe: Schulische Optionen wie der Tourismuscampus Bludenz und die Höhere Technische Lehranstalt für Tourismus an der BWS Bezau vermitteln eine fundierte fachliche und theoretische Basis und bereiten auf vielfältige Berufsbilder und weiterführende Bildungswege vor. Parallel dazu ermöglicht die duale Ausbildung – in den Lehrbetrieben und an der Landesberufsschule Lochau – einen besonders praxisnahen Einstieg in gastgewerbliche Lehrberufe. Diese Vielfalt eröffnet Jugendlichen Wege, die ihren Stärken und Lernvorlieben entsprechen, und stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Vorarlberg.

Besonderes Gewicht hat die GASCHT als Brücke zwischen Schule und Lehre. Sie verbindet eine solide schulische Ausbildung mit intensiver Praxiserfahrung und der Möglichkeit einer Lehrausbildung – ideal für Jugendliche, die hohe Praxisnähe und anerkannte Abschlüsse kombinieren möchten. „Die Investitionen des Landes in die GASCHT ergänzen das bestehende, sehr gute Angebot, sichern zusätzlichen Nachwuchs und erhöhen die Attraktivität der Tourismusausbildung insgesamt“, sind Landeshauptmann Wallner und der Landesrat überzeugt.

Flankierend tragen weitere berufsbildende Schulen wie die HLWS und das BSBZ zur Vermittlung tourismusrelevanter Kompetenzen bei. Für Fach- und Führungskräfte stehen mit der Tourismusakademie des WIFI Vorarlberg zudem umfassende Weiterbildungen zur Spezialisierung und Höherqualifizierung bereit. So spannt Vorarlberg einen durchgängigen Bildungsbogen von der Erstausbildung bis zur Weiterbildung – ein klarer Standortvorteil für eine Branche, die engagierte, gut ausgebildete und vielseitig qualifizierte MitarbeiterInnen braucht.

Wallner und Tittler danken den engagierten Lehrkräften der GASCHT sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern in den Lehrbetrieben. „Die heimischen Tourismusbetriebe gelten längst über die Grenzen hinaus als Qualitätsmerkmal Vorarlbergs. Das ist neben dem großen Engagement der jungen Nachwuchskräfte auch ein Verdienst der Ausbildungsbetriebe und der gesamten Tourismusfamilie“, betonten beide unisono.

Ziel ist es, möglichst vielen jungen Menschen einen Ausbildungsweg anzubieten, der zu ihnen passt. Gerade für eine Branche wie den Tourismus, die engagierte, gut ausgebildete und vielseitig qualifizierte MitarbeiterInnen braucht, ist diese Vielfalt ein entscheidender Standortvorteil. Die Investition in die GASCHT ist deshalb auch eine Investition in den gesamten Tourismusnachwuchs und damit in die Zukunft des Tourismusstandortes Vorarlberg.

Landesrat Tittler hebt hervor: „Eine besondere Qualität wird von den Gästen mittlerweile gesucht und geschätzt. Für uns bietet sich daher die Möglichkeit uns als Tourismusregion auch in Zukunft von anderen Regionen abzuheben.“

Die GASCHT bietet eine vierjährige duale/triale Ausbildung mit Wahlmodulen in Service und Gastgeberkompetenz, Rezeption und Hotelmanagement sowie Küche und Kulinarik; optional kann in einem zusätzlichen Jahr die Berufsmatura erworben werden. Als katholische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht ist sie für SchülerInnen kostenfrei. Ein starkes Praxisnetzwerk mit rund 80 Qualitätsbetrieben in Vorarlberg, internationale Kooperationen und ERASMUS+-Auslandspraktika sichern die hohe Praxisorientierung. Die Abschlüsse umfassen den Hotelfachschulabschluss und den Lehrabschluss in der gewählten Spezialisierung, ergänzt um Zertifikate wie Barista, Sommellerie oder Eco-Expert; optional ist die Berufsmatura möglich. Derzeit besuchen rund 300 SchülerInnen an den Standorten Bludenz, Hohenems und Bezau die Schule.

Ein neuer Abschnitt für die GASCHT

„Mit dem Bau im Campus Marienberg beginnt für die GASCHT die nächste Entwicklungsphase. Die GASCHT bekomm nicht einfach nur mehr Platz, es entsteht die Möglichkeit, die GASCHT weiterzuentwickeln. Gerade der Tourismus braucht junge Menschen, die mit Können, Persönlichkeit und Begeisterung in ihre berufliche Zukunft starten. Dafür muss ihnen auch die bestmöglichen Bedingungen geboten werden. Es wird hier nicht nur in ein Gebäude umgebaut, sondern die GASCHT investiert in Talente, in Fachkräfte, in Ausbildungsqualität und damit ganz wesentlich in die Zukunft des Tourismusstandortes und den Lebensraum Vorarlberg.

Marienberg soll ein Ort werden, an dem man spürt, wofür die GASCHT steht: Für Praxisnähe, persönliche Entwicklung, Gemeinschaft und gelebte Gastgeberkultur. Die GASCHT bewahrt dabei ihre Wurzeln in den Regionen und schaffen gleichzeitig einen gemeinsamen Ort, an dem sich die GASCHT als Schule weiterentwickeln kann.

Mit dem Campus Marienberg beginnt für die GASCHT ein neuer Abschnitt. Dieser gibt ihr die große Chance, ihre Ausbildung weiterzuentwickeln und auf ein neues Level zu stellen sowie vieles, was heute auf mehrere Standorte verteilt ist, stärker miteinander zu verbinden. Moderne Lern- und Praxisräume, kurze Wege und die Villa als besonderer Ort der Begegnung schaffen Möglichkeiten, die es bisher in dieser Form nicht gab. Hier können Synergien entstehen, SchülerInnen und Lehrpersonen stärker voneinander profitieren und das triale Ausbildungsmodell kann noch konsequenter gelebt werden. Für mich ist entscheidend: Die GASCHT ist in den Regionen gewachsen und dort fest verankert – und das bleibt auch so. Der Standort Hohenems siedelt nach Bregenz. Unsere Ganzjahresklassen in Bezau und Bludenz bleiben aber weiterhin an den Schulstandorten, ebenso bleiben unsere Ausbildungsbetriebe und die enge Verbindung zu den Tourismusregionen ein wesentlicher Teil unserer Schule. Wir holen Wissen auch künftig dort ab, wo es entsteht, und tragen gleichzeitig die Erfahrungen aus den Regionen stärker zusammen“, freut sich GASCHT-Direktorin Nicole Okhowat-Lehner.

Weitere Informationen zur GASCHT sind auf www.gascht.at verfügbar.

Statements aus der Wirtschaft

Ellen Nenning, Kuschelhotel Gams zu zweit:

„Wir bauen heute den Ort für die Talente, die morgen den Tourismus in Vorarlberg mittragen. Der neue GASCHT-Standort schafft Raum für junge Menschen, ihre Talente zu entdecken, ihre Stärken zu entwickeln und ihre Chancen in einer vielseitigen und zukunftsorientierten Branche zu erkennen. Schule und Ausbildungsbetrieben können ihnen gemeinsam zeigen, welche vielfältigen Wege ihnen der Tourismus eröffnet – fachlich, persönlich und unternehmerisch. Damit investieren wir nicht nur in eine neue Schule, sondern vor allem in Menschen und in die Zukunft des Tourismus in Vorarlberg.“

Dietmar Nussbaumer, Hotel Krone in Hittsau:

„Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Die GASCHT ist eine zukunftsweisende Antwort auf die Herausforderungen in der touristischen Ausbildung und eine wertvolle Ergänzung zu den bestehenden, wichtigen Ausbildungswegen. Heute ist ein bedeutender Tag für unseren touristischen Nachwuchs. Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem wichtigen Schritt für den neuen GASCHT-Standort in Bregenz. Damit schaffen wir langfristige Planungssicherheit für die Schule, die Direktion, die Lehrpersonen, die SchülerInnen und ihre Eltern sowie für uns Ausbildungsbetriebe.“

Mike und Andrea Schwarzenbacher, Restaurant Mangold in Lochau:

„Die GASCHT ist für uns eine wichtige und zeitgemäße Ergänzung zur klassischen Lehre und zur Hotelfachschule. Sie verbindet Praxis und Ausbildung auf eine Art, die jungen Menschen neue Wege und Perspektiven in unserer Branche eröffnet.

Die Investition und der Umzug nach Marienberg sind deshalb ein starkes Signal für die Zukunft des Tourismus in Vorarlberg. Denn gute Gastronomie und Hotellerie brauchen vor allem eines: gut ausgebildete, movierte Menschen, die Freude an ihrem Beruf haben.“

Stefan Moosbrugger, Falstaff Casino Restaurant in Bregenz:

„Für uns als großen Ausbildungsbetrieb steht außer Frage: Die GASCHT muss als Ausbildungsstätte für junge, motivierte Talente erhalten bleiben. Sie ist ein Herzstück der gastronomischen Nachwuchsförderung in Vorarlberg. Mit dem geplanten Umzug nach Bregenz wird nicht nur der Fortbestand dieser wertvollen Institution gesichert, sondern die gesamte Ausbildung auf ein neues, zukunftsweisendes Niveau gehoben.

Wir leben Ausbildung mit Leidenschaft und Überzeugung: Derzeit begleiten wir neun Jugendliche in Küche und Service auf ihrem Weg – sechs von ihnen sind GASCHT-Schülerinnen und -Schüler. Darüber hinaus bereichern fünf Absolventinnen und Absolventen der GASCHT als festangestellte Fachkräfte unser Team. Die Schule ist für uns daher weit mehr als ein Kooperationspartner – sie ist Garant für Qualität, Verlässlichkeit und bestens ausgebildeten Nachwuchs.

In meiner Funktion als Prüfer bei der Lehrabschlussprüfung erlebe ich immer wieder aus erster Hand, wie hervorragend die Kandidatinnen und Kandidaten aus der GASCHT vorbereitet sind. Was die Lehrpersonen dort mit Engagement, Fachwissen und persönlicher Hingabe leisten, ist schlicht ausgezeichnet.

Jeder Euro, der in diese Schule investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unserer gesamten Branche und sichert uns auch morgen hochqualifizierte Fachkräfte. Im starken Verbund aus klassischer Lehre, GASCHT und Hotelfachschulen verfügt Vorarlberg über ein Ausbildungsmodell, das seinesgleichen sucht – und um das uns andere Bundesländer zu Recht beneiden.“

Markus Kegele, Obmann Sparte Tourismus und Freizeitbetriebe (WKV):

„Wir wollen, dass junge Menschen in Vorarlberg eine echte Perspektive im Tourismus sehen und sich bewusst für unsere Branche entscheiden. Dafür brauchen wir eine starke, praxisnahe Ausbildung und langfristige Planungssicherheit. Mit der nun gefundenen Standortlösung für die GASCHT ist nach langjährigen Gesprächen ein wichtiger Schritt gelungen – für unsere Jugend, für unsere Betriebe und für die Zukunft des Tourismusstandorts Vorarlberg.“

Heike Ladurner-Strolz, Obfrau Fachgruppe Hotellerie (WKV):

„Neben der Landesberufsschule trägt die GASCHT außerordentlich zur Attraktivierung der Tourismusberufe bei. Wir freuen uns, dass die Fachgruppen Hotellerie und Gastronomie einen entscheidenden Beitrag dazu leisten dürfen. Das ist ein starkes Signal für die Jugend, für die Gastronomie und Hotellerie und für den gesamten Wirtschaftsstandort Vorarlberg.“

Stefan Köb, stellvertretender Obmann Fachgruppe Gastronomie (WKV):

„Die GASCHT hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Lehrlingszahlen in Gastronomie und Hotellerie zu stabilisieren und den Rückgang deutlich zu bremsen. Gerade in Zeiten, in denen viele Branchen um Nachwuchs kämpfen, zeigt sich: Eine starke, praxisnahe Ausbildung und ein attraktives Ausbildungsumfeld machen einen Unterschied. Wobei Vorarlberg hier mit der GASCHT eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Redaktion
Lucas Meusburger

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