Medieninformation Freitag, 13.02.2026, 09:00 Frauenpower 2.0 ermöglicht wichtige Basisqualifizierung LR Tittler: Beitrag zur Höherqualifizierung und zur Verringerung der geschlechterspezifischen Einkommensunterschiede
Bregenz (VLK) – Gleichstellung für Frauen und Männern ist ein Schwerpunkt im Rahmen des EU-Programms „ESF+Beschäftigung Östereich“. Land und AMS haben jetzt einer Fördermaßnahme für Konventionsflüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte und Migrantinnen ab 18 Jahren zugestimmt. „Mit diesem Projekt wollen wir einen Beitrag zur Höherqualifizierung von Frauen leisten und somit ihre Chancen auf eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt stärken“, sagt Landesrat Marco Tittler. Im Zeitraum von zwei Jahren (April 2026 bis März 2028) können 144 Frauen diese Fördermaßnahme in Vorarlberg in Anspruch nehmen.
Im Fokus des ausgeschriebenen Projekts steht die Höherqualifizierung von Konventionsflüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und Migrantinnen ab 18 Jahren mit Leistungsbezug und Sprachlevel mindestens A1. Die sprachliche und berufliche Qualifizierung dieser Gruppe stellt eine wichtige Aufgabe dar und ist eine zentrale Voraussetzung für eine langfristige Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Bestehende Defizite sollen im Rahmen des Projekts beseitigt werden. Die Fördermaßnahme wird von der AQUA Mühle Vorarlberg durchgeführt.
Im Rahmen des EU-Programms „ESF+Beschäftigung Östereich“ stehen in Vorarlberg im Zeitraum von 2021 bis 2027 insgesamt 7,7 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das Förderprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Männern und Frauen zu fördern, die Integration und Inklusion arbeitsmarktferner Personen zu unterstützen und soziale Innovation zu gewährleisten. Die Vergabe dieser Mittel erfolgt – wie auch in diesem Fall– auf Basis von Calls bzw. durch Vergabeverfahren. Die Finanzierung der Projekte erfolgt auf Basis des Verteilungsschlüssels 40 Prozent ESF-Mittel zu 60 Prozent nationaler Kofinanzierung. „Damit setzen wir deutliche und nachhaltige Impulse für beschäftigungspolitische Maßnahmen in diesen Themenfeldern“, verdeutlicht Landesrat Tittler. Die Gesamtkosten für das Projekt „Frauenpower 2.0“ belaufen sich auf insgesamt gut 715.000 Euro. Der Landesanteil beträgt rund 215.000 Euro.
- Redaktion
- Thomas Mair