Medieninformation Freitag, 19.12.2025, 11:47 Bildungszuschuss bleibt ein wichtiger Faktor in Sachen Qualifikation LH Wallner und LR Tittler: Weiterbildung möglichst unkompliziert und finanziell leistbar gestalten

Bregenz (VLK) – Mit dem Bildungszuschuss erhalten interessierte Personen die Möglichkeit, ihre beruflichen Qualifikationen gezielt zu verbessern. „Wir wollen Weiterbildung auch in Zukunft möglichst unkompliziert und finanziell leistbar gestalten“, betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Marco Tittler.

„Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur ein zentraler Erfolgsfaktor für den Wirtschafts- und Lebensstandort Vorarlberg, führt der Landeshauptmann aus: „Die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, der Erwerb von arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen und die Möglichkeit zur beruflichen Neuorientierung sind entscheidende Voraussetzungen, um Beschäftigungsfähigkeit zu sichern – und damit wirksam Arbeitslosigkeit vorzubeugen.“

Bildungszuschuss Vorarlberg

Der Bildungszuschuss ermöglicht ein breites und niederschwelliges Angebot an Aus- und Weiterbildungsförderungen. Beim Bildungskonto sowie bei der Bildungsprämie für Arbeitnehmer/innen kommt eine arbeitsmarktpolitische Schwerpunktsetzung zum Tragen. Diese richtet sich an Personen mit maximal Pflichtschulabschluss, die eine Lehrausbildung, einen Vorbereitungslehrgang zur Lehrabschlussprüfung oder einen berufsbildenden Fachkurs mit einem Mindestumfang von 80 Unterrichtsstunden absolvieren und dadurch eine erhebliche Qualifikationsverbesserung erreichen.

Bildungskonto: Das Bildungskonto bietet Personen, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund einer Weiterbildung reduzieren müssen, eine monatliche Unterstützung für maximal zehn Monate zwischen 150 und 370 Euro. Bei Förderung nach arbeitsmarktpolitischer Schwerpunktsetzung wird die maximale Förderhöhe für bis zu 12 Monate gewährt.

Bildungsprämie ArbeitnehmerInnen: Die Bildungsprämie für Arbeitnehmer/innen wird ab 1. Jänner 2026 einkommensabhängig ausgestaltet. Dadurch erhalten Personen mit niedrigerem Einkommen zukünftig eine Förderung von 50 Prozent der Kurskosten, max. 2.500 Euro. 

Bei einer Förderung nach arbeitsmarktpolitischer Schwerpunktsetzung werden bis zu zwei Drittel der Kurs- und Prüfungsgebühren, max. 2.500 Euro, finanziert. 

Bildungsprämie UnternehmerInnen: Auch UnternehmerInnen können die Bildungsprämie in Anspruch nehmen und damit bis zu 2.500 Euro erhalten.

Wohnbeihilfe für Lehrlinge: Für Lehrlinge, die aufgrund ihrer Ausbildung auf eine Wohnung angewiesen sind, werden bis zu 50 Prozent der Wohnkosten, maximal 2.500 Euro pro Lehrjahr, übernommen.

Förderung Prüfungen: Besonders gefragt ist die Förderung von kostenpflichtigen Kursen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung, die mit bis zu 2.100 Euro unterstützt werden.

„Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind Investitionen in die Zukunft“, betont Landesrat Tittler: „Der Bildungszuschuss leistet hier einen wichtigen Beitrag Durch die Initiative wurden bereits mehr als 21 Millionen Euro für die Vergabe von mehr als 18.500 Bildungszuschüssen zur Verfügung gestellt. Heuer wurden für bisher 489 Fälle knapp 440.000 Euro ausbezahlt.

Die Landesregierung hat den neuen Richtlinien für die Jahre 2026 und 2027 zugestimmt.
Die Finanzierung des Bildungszuschusses erfolgt zu 50 Prozent durch das Land Vorarlberg und zu 50 Prozent aus Mitteln der Arbeiterkammer Vorarlberg, Wirtschaftskammer Vorarlberg und Bund, vertreten durch das AMS Vorarlberg zu jeweils gleichem Anteil. Der Landesbeitrag für die Jahre 2026 und 2027 beläuft sich auf insgesamt 1,2 Millionen Euro. 

Weitere Infos unter: www.bildungszuschuss.at  

Redaktion
Thomas Mair

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