Medieninformation Freitag, 28.03.2025, 09:00 Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung vor Neuausrichtung Bisherige Inhalte und Themen werden bis Mitte 2025 mit thematisch nahestehenden Organisationseinheiten in der Landesverwaltung zusammengeführt
Bregenz (VLK) – Das Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung (FEB), eine Amtsstelle in der Abteilung Regierungsdienste im Amt der Landesregierung, steht vor einer organisatorischen Neuausrichtung: Die Themen und Inhalte werden bis Mitte 2025 mit anderen themennahen Organisationseinheiten zusammengeführt. Damit soll das Knowhow stärker intern genutzt, Synergien vertieft und Kompetenzen neu fokussiert werden. Die Mitarbeitenden werden ihre Aufgaben entsprechend den Neuzuordnungen weiterhin engagiert wahrnehmen.
Unter den Vorzeichen der Konsolidierungsbestrebungen haben sich die Mitarbeitenden aus dem Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung (FEB) im Team über einen Zeitraum von rund zwei Monaten mit einer künftigen Neugestaltung und Themenverortung beschäftigt. Auf Basis einer umfassenden Aufgabenkritik wurden Ressourcen freigespielt, um für zukunftsrelevante Themen verfügbar zu sein. Die vier zentralen Handlungsfelder – von der Förderung der freiwillig Engagierten, den Agenden des FEB mit Kinder- und Jugendbezug, die Koordinierung nachhaltiger Entwicklungsprozesse bis hin zur Etablierung und Begleitung von Beteiligungsmodellen – bleiben erhalten. Zur besseren Verzahnung in den Strukturen der Landesverwaltung werden die Handlungsfelder bestehenden Organisationseinheiten zugewiesen und Themensynergien geschaffen:
• Unterstützung für freiwilliges Engagement wird als „Servicestelle Ehrenamt“ in der Abteilung Regierungsdienste verortet,
• Kinder- und Jugendengagement bzw. -beteiligung wird im Fachbereich Jugend und Familie der Abteilung Elementarpädagogik, Schule und Gesellschaft zusammengeführt,
• Koordination von nachhaltigen Entwicklungsprozessen wird in die Abteilung Umwelt- und Klimaschutz integriert,
• Beteiligungskompetenz und Prozesswissen wird mit der Verwaltungsentwicklung in der Abteilung Regierungsdienste zusammengeführt.
Die Mitarbeitenden nehmen ihre Aufgaben entsprechend den Neuzuordnungen weiterhin engagiert wahr. Auf diese Weise werden die mehrfach mit nationalen sowie internationalen Innovationspreisen ausgezeichneten Kernkompetenzen in den Bereichen Beteiligung, Ehrenamt und Nachhaltigkeit gesichert und Synergieeffekte in und zwischen den Abteilungen aktiver genutzt.
Wertvolle Pionierarbeit
Bereits Ende 1992 richtete die damalige Vorarlberger Landesregierung einen Umweltinformationsdienst (UID) ein, der nach der schrittweisen Erweiterung der behandelten Themen Ende 1999 in das Büro für Zukunftsfragen (ZuB) umbenannt wurde. Weil die Themen freiwilliges Engagement und Beteiligung in 2020 stärker in den Fokus rückten, beschloss die Landesregierung unter anderem eine entsprechende Neupositionierung und die Umbenennung des Zukunftsbüros in Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung (FEB). Die jetzt vorgesehene Zusammenführung setzt auf der wertvollen Arbeit auf und macht den vorhandenen Wissensschatz noch stärker für die Landesverwaltung, beispielsweise in punkto Entbürokratisierung, nutzbar.
- Redaktion
- Wolfgang Hollenstein