Medieninformation Dienstag, 17.03.2026, 09:43 „Im ersten Licht“: Norbert Gstrein präsentiert sein neues Buch Veranstaltung am Dienstag, 24. März 2026 im Theater Kosmos in Bregenz

Bregenz (VLK) – Auf Einladung des Franz-Michael-Felder-Archivs der Vorarlberger Landesbibliothek ist am Dienstag, 24. März 2026, der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Norbert Gstrein zu Gast im Theater Kosmos. Er liest aus seinem neuen Roman „Im ersten Licht“, der für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 nominiert ist und, so die Jury in ihrer Begründung, „elementare Fragen unserer Gegenwart umkreist: Mit welcher Sprache erzählen wir von Tod und Gewalt? Und wie verhindern wir, dass aus Faszination für Krieg wieder Begeisterung wird?“ Den Abend moderiert Ingrid Fürhapter, Mitarbeiterin des Felder-Archivs. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Theater KOSMOS statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt 10 Euro). Tickets sind unter https://theaterkosmos.at/kartenkauf/ erhältlich.

In seinem kunstvollen und vielschichtigen Roman „Im ersten Licht“, der mit einem Axthieb beginnt, schenkt Norbert Gstrein uns ein ganzes Menschenleben. Jedes Leben ist zerbrechlich: Sein Vater macht Adrian als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg. Der störrische, zärtliche Mensch hinkt von da an durch über achtzig Lebensjahre. Zweimal sieht er seine Welt untergehen, zweimal hat er mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er. Im Alter erlebt er die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit furchtlosem Blick in die Vergangenheit stellt sich Norbert Gstrein in seinem Buch dieser großen Frage der Gegenwart: „Die Welt würde nie mehr so unschuldig sein, wie sie einmal gewesen war, das Jahrhundert nie mehr so jung wie vor dem Krieg.“

Norbert Gstrein, geboren 1961 in Tirol, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis und den Thomas-Mann-Preis. Von ihm sind zahlreiche Bücher erschienen, zuletzt „Der zweite Jakob“ (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, sowie „Vier Tage, drei Nächte“ (2022) und „Mehr als nur ein Fremder“ (2023).

Redaktion
Lucas Rührnschopf

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