Medieninformation Dienstag, 03.02.2026, 16:45 „Freiwilliges Sozialjahr eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven“ Landesregierung setzt Förderung für Soziale Berufsorientierung Vorarlberg fort – über 350.000 Euro für Kursbegleitung und Schulkindbetreuung im Jahr 2026

Bregenz (VLK) – Das Freiwillige Sozialjahr der Soziale Berufsorientierung Vorarlberg GmbH (SBOV) bietet jungen Erwachsenen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich in sozialen Berufen zu orientieren und wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. In der heutigen Regierungssitzung (3. Februar) hat die Vorarlberger Landesregierung die Weiterführung der Förderung für das Freiwillige Sozialjahr beschlossen. Insgesamt stellt das Land der SBOV für Kursbegleitung und das Modul „Freiwilliges Sozialjahr in der Schulkindbetreuung“ über 350.000 Euro zur Verfügung, teilen Landesstatthalter Christof Bitschi und Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink mit.

Das Land fördert im Kalenderjahr 2026 die Kursbegleitung von rund 100 Jugendlichen im Rahmen des Freiwilligen Sozialjahrs mit bis zu 110.000 Euro und übernimmt damit einen Teil der Personal- und Sachkosten. „Wir wollen jungen Menschen die besten Chancen bieten, ihre Fähigkeiten zu entfalten und sich für soziale Berufe zu begeistern. Das Freiwillige Sozialjahr ist für viele ein wichtiger Schritt, um die eigenen beruflichen Interessen zu entdecken und sich persönlich weiterzuentwickeln“, betont Landesstatthalter Bitschi.

Jungen Erwachsenen wird im Rahmen der sozialen Berufsorientierung auch die Möglichkeit geboten, in der Schulkindbetreuung an Volksschulen mitzuarbeiten. Dadurch erhalten sie die Chance, unter Anleitung wichtige persönliche Erfahrungen in der Begleitung und Unterstützung von Schulkindern zu sammeln und für ihre Berufsorientierung zu nutzen. Für das Modul Schulkindbetreuung unterstützt das Land im Schuljahr 2026/27 bis zu 30 Einsatzstellen sowie die fachliche Begleitung durch zwei Austauschgruppen mit insgesamt bis zu 242.430 Euro.

Die praktische Mitarbeit in sozialen Einrichtungen und der Schulkindbetreuung eröffne jungen Menschen neue Perspektiven und käme allen zugute, unterstreicht Landesrätin Schöbi-Fink: „Gerade in der Schulkindbetreuung ist die Unterstützung durch engagierte junge Erwachsene eine wertvolle Entlastung. Die Kinder profitieren von zusätzlicher Betreuung und individueller Förderung. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen realistischen Einblick in die Kinderbildung und -betreuung und können wichtige Erfahrungen sammeln.“

Bereits Mitte Jänner wurde von der Regierung eine Förderung an die SBOV beschlossen. Im Rahmen der Chancenprojekte „Chancenreichstes Land für Kinder“ werden vom Land auch Einsatzstellen in elementarpädagogischen Einrichtungen mit einem Beitrag in Höhe von 144.200 Euro finanziert, um junge Menschen für den Bereich Elementarpädagogik zu begeistern.

Redaktion
Martina Hämmerle

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