Medieninformation Donnerstag, 23.04.2026, 15:31 „Schleifen, fräsen, feilen, bohren“ – Mädchen Power beim Girls’Day 2026 Erfolgreicher Mädchen Zukunftstag mit über 530 Teilnehmerinnen – ein Sprung vorwärts in Richtung chancengerechter Berufsorientierung

Bregenz (VLK) – Heute (23. April 2026) fand der internationale Girls’Day 2026 auch wieder in Vorarlberg statt. Mehr als 530 Mädchen der 3. Klassen (7. Schulstufe) nutzten die Gelegenheit, um im Rahmen praxisnaher Einblicke neue berufliche Möglichkeiten im technisch-handwerklichen Bereich kennenzulernen und selbst aktiv zu werden. In über 30 teilnehmenden Betrieben erhielten sie direkte Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und konnten Berufe erleben, die jenseits klassischer Rollenbilder liegen.

Gerade in einer Phase, in der erste Bildungs- und Berufsentscheidungen vorbereitet werden, sei es entscheidend, das Blickfeld zu erweitern und Einblicke in Berufsfelder zu ermöglichen, die abseits traditioneller Rollenbilder liegen. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, u.a. zuständig für Frauen und Gleichstellung, betont dazu: „Der Girls’Day öffnet den Mädchen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Durch das praktische Erleben unterschiedlicher Tätigkeiten erhalten Schülerinnen eine fundierte Grundlage, um eigene Interessen und Talente besser einschätzen zu können.“

Wirtschaftslandesrat Marco Tittler betont den Mehrwert des Aktionstages für beide Seiten, Schülerinnen wie Unternehmen: „Der Girls’Day ist eine ideale Möglichkeit, interessierten Mädchen einen technischen oder handwerklichen Beruf näher zu bringen, sie zu begeistern und vielleicht als Fachkräfte von morgen zu gewinnen. Gerade angesichts der Fachkräftefrage kommt der frühen, praxisorientierten Berufsorientierung eine zentrale Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung des Wirtschafts- und Produktionsstandorts Vorarlberg zu.“

Karlheinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, hebt die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Berufsorientierung und Wirtschaft hervor:

„Der Einsatz der Unternehmen und das Interesse der Mädchen zeigt, wie wichtig es ist, die Berufsorientierung breit gefächert zu sehen. Es geht darum, den Mädchen berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie bisher nicht in Betracht gezogen haben, aber sehr wohl ihren Talenten oder Interessen entsprechen. Die Vorarlberger Unternehmen leisten dabei einen wesentlichen Beitrag, indem sie ihre Türen öffnen und praxisnahe Einblicke ermöglichen. Die Wirtschaftskammer unterstützt dieses Engagement und sieht im Girls’Day eine wertvolle Initiative, um junge Menschen für die Vielfalt der Berufswelt in Vorarlberg zu begeistern.“

Berufe erleben, Talente entdecken, Zukunft gestalten

Planen, zeichnen, schrauben, feilen, bohren, fräsen, experimentieren, löten, Bäume pflanzen und sich im Girls’Café mit weiblichen Fachkräften austauschen: Die teilnehmenden Unternehmen gestalteten ein vielfältiges Programm, das den knapp 50 Mädchen Gruppen praxisnahe und niederschwellige Einblicke in MINT Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ermöglichte. Genau hier setzt praxisnahe Berufsorientierung an: Interessen wecken, Kompetenzen erlebbar machen und Mut für neue Wege schaffen – ein konkreter „Sprung vorwärts“ in der persönlichen Entscheidungsfindung junger Menschen.

Auch BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler zieht eine positive Bilanz und betont die langfristige Wirkung des internationalen Mädchen Zukunftstages: „Die Initiative gibt Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit, sich mit einer breiten Palette von Berufswegen auseinanderzusetzen. Indem sie Berufe kennenlernen, die sie bisher nicht in Betracht gezogen haben, wird ihr Blick auf die Arbeitswelt erweitert. Gleichzeitig zeigt der Girls’Day, wie wichtig das Zusammenspiel von Schule, Wirtschaft und Berufsorientierung ist, um jungen Menschen faire Chancen und zukunftsorientierte Entscheidungsgrundlagen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg zu eröffnen.“

Der Girls’Day ist eine Initiative des Landes Vorarlberg und wird im Rahmen des Projekts „Berufe erleben Vorarlberg“ gemeinsam mit den teilnehmenden Unternehmen vom BIFO koordiniert. Das Projekt wird durch die Wirtschaftskammer Vorarlberg sowie durch das Land Vorarlberg unterstützt.

Redaktion
Thomas Mair

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