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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 28.11.2019 15:30 Uhr

Soziales/Erziehung/Gewalt/Wiesflecker

Landesrätin Wiesflecker betont Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung

Bewusstseinsbildung zum Gewaltverbot hat sich leicht verbessert

Bregenz (VLK) – Bei einer Veranstaltung des „Kinderschutz Vorarlberg“ am Donnerstag, 28. November, stellte der Kinder- und Jugendanwalt des Bundes, Ewald Filler, die neueste Studie zum Thema „Recht auf gewaltfreie Kindheit“ vor. Im Auftrag des Bundeskanzleramtes wurde darin neben allgemeinen Einstellungen zu Erziehungsnormen insbesondere auch erhoben, ob und in welchem Ausmaß das seit 30 Jahren geltende Gewaltverbot in der Erziehung bekannt ist. „Dass hier Verbesserungen festgestellt werden, ist erfeulich. Trotzdem wollen und müssen wir mit unserer laufenden Kampagne zum Gewaltverbot in Vorarlberg weiter sensibilisieren“, kommentierte Landesrätin Wiesflecker die Ergebnisse.

In der präsentierten Studie wurden auch Zahlen für Vorarlberg erarbeitet. Im Vergleich zu Studienergebnissen aus dem Jahr 2014 sind leichte Fortschritte zu erkennen. „Es zeigt sich aber auch deutlich, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen“, so Landesrätin Wiesflecker. So ist die Bekanntheit des Gewaltverbots in der Bevölkerung österreichweit seit 2014 um elf Prozentpunkte gestiegen, bei Eltern sogar um 24 Prozent. Trotzdem haben 42 Prozent der Bevölkerung noch nie davon gehört, dass es gesetzlich verboten ist, Gewalt in der Erziehung anzuwenden. Und noch immer findet die Hälfte aller Befragten, dass ein kleiner Klaps eine geeignete Erziehungsmethode sei.

Neben der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit hat die Vorarlberger Landesregierung deshalb auch die Stärkung der Elternkompetenz in ihrem neuen Arbeitsprogramm festgeschrieben. Landesrätin Wiesflecker: „Effektiver Kinderschutz beginnt mit der frühzeitigen Unterstützung der Eltern, damit sie ihre Erziehungsaufgaben liebevoll wahrnehmen können“, so Wiesflecker. Die Studienergebnisse zeigen auch deutlich, dass Eltern, die in ihrer eigenen Kindheit keine Gewalterfahrungen gemacht haben, wesentlich seltener in der Erziehung Gewalt einsetzen.

„30 Jahre nach Verabschiedung der UNO-Kinderrechtskonvention, wo das Recht auf ein gewaltfreies Aufwachsen definiert ist, muss es uns gelingen, dieses Recht auch möglichst allen Kindern zu garantieren. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und geht uns alle an“, appellierte Wiesflecker.

Weitere Informationen: www.vorarlberg.at/kinderschutz

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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