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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 17.8.2015 8:56 Uhr

Integration/Kultur/Sonderegger

Islam in der zeitgenössischen Literatur muslimischer Schriftstellerinnen

Symposium im Frauenmuseum Hittisau unter dem Motto "Eintauchen - Identifizieren - Verstehen"

Hittisau (VLK) – Von Dienstag, 18. bis Freitag, 21. August findet im Frauenmuseum Hittisau das Symposium "Der Islam in der zeitgenössischen Literatur muslimischer Schriftstellerinnen" statt. Fünf bedeutende Autorinnen aus Indonesien, Algerien, dem Libanon, Ägypten und Österreich sprechen dabei über ihre Werke und diskutieren mit geladenen Literaturwissenschaftlerinnen und Expertinnen. Das Symposium wird von Landtagspräsident Harald Sonderegger eröffnet.

Das Symposium steht unter dem Motto "Eintauchen - Identifizieren - Verstehen" und ist ein Projekt der Task Force Dialog der Kulturen und Religionen des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres in Kooperation mit okay.zusammenleben sowie der Koordinationsstelle für Integrationsangelegenheiten des Landes Vorarlberg.

   Literaturbegeisterte können fünf bedeutende muslimische Schriftstellerinnen aus aller Welt persönlich kennenlernen. Ihre Romane handeln von Liebe, Familie, Trauer, Vergebung und Spiritualität und liefern damit intime Eindrücke aus dem Leben muslimischer Frauen. Es entsteht ein Blick auf das Leben als solches, auf die Welt, in der wir leben.

Zwei Anliegen

  
Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Islamexpertinnen sowie der interessierten Öffentlichkeit werden die Autorinnen in einen Dialog über ihre Werke und ihre persönlichen Zugänge zu Religion und Spiritualität eintreten. Durch den Entwurf eines differenzierten Bildes auf die Lebenswelt muslimischer Frauen, den Islam und interkulturelle bzw. interreligiöse Beziehungen werden zwei Anliegen verfolgt:

   Einerseits soll es zu einem interreligiösen Dialog über Religion und Frauenkultur kommen. Das Symposium zeigt die Wege und Möglichkeiten, mit dem Islam und über den Islam auch im Alltag, und über Alltagsthemen ins Gespräch zu kommen.Andererseits soll die literarische Interpretation des Islam aus weiblicher Perspektive mithelfen, die Lebendigkeit der islamischen Kultur gerade auch im Hinblick auf die Beschreibung religiöser Erfahrungen aufzuzeigen. Das Symposium betont, dass muslimische Schriftstellerinnen (genau wie ihre männlichen Kollegen), die Vielfalt der spirituellen Erfahrungswelt beschreiben und sich damit deutlich gegen die Vorstellung aussprechen, dass es eine Deutungshoheit über den Islam gibt. Damit werden die anmaßenden Behauptungen jeglicher extremistischer Organisationen abgelehnt.

   Anmeldung und Anfragen bezüglich weitere Informationen sind an kontakt@frauenmuseum.at zu richten oder telefonisch unter +43 5513 620930 erhältlich.

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Redakteur: Praktikant Landespressestelle (LageplanFahrplan)




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