Medieninformation Mittwoch, 15.04.2026, 14:00 Wolfgang Bleier präsentiert „Die Nacht hat hundert Wege“ Literaturveranstaltung im Theater KOSMOS am Mittwoch, 22. April 2026

Bregenz (VLK) – Auf Einladung des Franz-Michael-Felder-Archivs der Vorarlberger Landesbibliothek ist der in Vorarlberg geborene, in Wiener Neustadt lebende Schriftsteller und Buchhändler Wolfgang Bleier mit seinem Buch „Die Nacht hat hundert Wege“ am Mittwoch, 22. April 2026, zu Gast im Theater KOSMOS. Durch den Abend führt Jürgen Thaler, Leiter des Felder-Archivs. Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 8 Euro). Tickets sind unter https://theaterkosmos.at/kartenkauf/ erhältlich. Kartenreservierung ist telefonisch +43 (0)5574-44034 13 oder per E-Mail an karten@theaterkosmos.at möglich.

Nachrichten aus dem Steinbruch der Dunkelheit, aus Traumzetteln gewonnen. Wolfgang Bleiers Buch der Nächte ist eine rasante poetische Reise an den Rändern der Finsternis, ein rhythmisch-musikalischer Spaziergang durch die Weltfremde, eine Seelenreise mit dem Wünschemantel, nicht zuletzt auch eine Hymne an den Eros. Während rundum nach seltenen Erden geschürft wird, weiß es der Dichter besser: „Selten ist die Erde, aus der meine Liebste gemacht worden ist.“ Im Strom der Wahrnehmung geht es Bleier in seiner lyrischen Prosa um Bedeutung und Mehrdeutigkeit, um Klang und symphonisches Zusammenspiel.

Wolfgang Bleier, geboren 1965 in Dornbirn, ist in Klaus aufgewachsen. 1986 übersiedelte er nach Wien, wo er Germanistik, Religionspädagogik und Ethnologie studierte. Seit 1996 lebt und arbeitet Bleier als Buchhändler in Wiener Neustadt. Abgesehen von literarischen Veröffentlichungen in Anthologien und Beiträgen im ORF verfasste er mehrere Prosabände: „Vorübergehend Indien“ (1992), „Der Buchmacher“ (2005), „Verzettelung“ (2007), „Die Arbeitskräfte“ (2011), „Fischfang bei aufgehender Sonne“ (2015). 2002 erhielt er den Anerkennungspreis für Literatur des Landes Vorarlberg, 2009 die Fördergabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Kultur und das Österreichische Staatsstipendium für Literatur sowie 2010 das Vorarlberger Literaturstipendium und den Jurypreis des Literaturwettbewerbs zum Tag des Wassers.

Redaktion
Lucas Rührnschopf

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