Medieninformation Montag, 02.02.2026, 16:52 Wallner und Schöbi-Fink: „Promotionsrecht für forschungsstarke Fachhochschulen jetzt umsetzen“ Landeshauptmann und Wissenschaftslandesrätin bei Arbeitsgespräch mit BM Holzleitner

Anlässlich des Besuchs von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) haben Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Barbara Schöbi-Fink erneut die Einführung eines Promotionsrechts für forschungsstarke Fachhochschulen gefordert, ein konkreter Umsetzungsvorschlag, der von den FHs Vorarlberg und St. Pölten ausgearbeitet wurde, liegt vor. Im Rahmen eines Arbeitsgesprächs an der FHV wurde gegenüber der Bundesministerin klar betont, dass dieses Recht ein entscheidender Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandorts Vorarlberg ist. „Wer Spitzenkräfte ausbilden und halten will, braucht auch die entsprechenden Strukturen. Für forschungsstarke Fachhochschulen wie die FH Vorarlberg ist das Promotionsrecht daher ein zentraler Schritt, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können“, betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Barbara Schöbi-Fink unisono.

Landeshauptmann Wallner unterstrich die strategische Bedeutung des Anliegens: „Es geht um die inhaltliche Weiterentwicklung und um die Frage, wo unsere FH Vorarlberg im internationalen Wettbewerb steht. Im Bodenseeraum gibt es exzellente Forschung, vielfach auch mit Promotionsrecht in der angewandten Forschung. Wenn wir an der Spitze mit dabei sein wollen, brauchen wir dieses Doktoratsrecht für forschungsstarke Fachhochschulen. Das ist für Vorarlberg entscheidend.“ Ein Promotionsrecht würde die Forschungsleistung weiter stärken, internationale Kooperationen erleichtern und neue Karrierewege für wissenschaftlichen Nachwuchs eröffnen. Es brauche nun Bewegung auf Bundesebene, so Wallner: „Es spricht alles dafür, dass dieser Schritt kommt. Wichtig ist jetzt das notwendige Tempo.“

Landesrätin Barbara Schöbi-Fink betont die nachhaltige Wirkung für den Standort: „Im Vier-Länder-Eck mit großen Top-Universitäten in der Nähe entscheidet sich täglich, wo junge Talente forschen und bleiben. Wenn wir sie in Vorarlberg halten wollen, braucht es das Promotionsrecht für forschungsstarke Fachhochschulen – der Umsetzungsweg ist längst vorbereitet. Das Promotionsrecht ist dabei kein Prestigeprojekt, sondern die Voraussetzung, damit unsere FH in Programmen und Netzwerken wie RUN-EU voll teilnehmen kann.“ “

Wallner und Schöbi-Fink: „Unsere Fachhochschulen sind längst nicht mehr nur Ausbildungsstätten, sondern echte Innovationsmotoren. Es ist an der Zeit, ihnen das Vertrauen und die Verantwortung zu geben, das sie verdienen. Ein Promotionsrecht stärkt die Chancengerechtigkeit im Hochschulsystem und sorgt dafür, dass Talente dort bleiben, wo sie gebraucht werden – in unseren Regionen.“ An der Fachhochschule Vorarlberg werden 1.759 Studierende in über 20 Studiengängen in den Bereichen Technik, Wirtschaft sowie Soziales & Gesundheit unterrichtet.

Vorarlberg hatte sich bereits zuvor gemeinsam mit dem Land Niederösterreich klar für ein Promotionsrecht für Fachhochschulen ausgesprochen. Vorarlberg bleibt damit konsequent auf Kurs, moderne Hochschulstrukturen einzufordern und beste Zukunftschancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den Wirtschaftsstandort zu sichern. „Wir bleiben dran – für starke Fachhochschulen, exzellente Forschung und nachhaltige Innovationskraft“, so Wallner und Schöbi-Fink abschließend.
 

Redaktion
Monika Bertsch

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