Medieninformation Donnerstag, 26.02.2026, 14:21 Vorarlberg nutzt Synergien für landesweiten Glasfaserausbau LR Tittler: Breitbandausbau im Land schreitet voran
Bregenz (VLK) – Das Land verfolgt das Ziel allen BürgerInnen und Betrieben eine hochwertige aber auch kostengünstige Breitbandinfrastruktur bereitzustellen. „Die Verfügbarkeit dieser Infrastruktur stärkt das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Vorarlberg“, sagt Landesrat Marco Tittler. Aktuelles Beispiel ist die Marktgemeinde Lustenau.
In der Marktgemeinde Lustenau wird die Tiefbausynergie genutzt, um im Zuge der Erneuerung von Wasserleitungen und des weiteren Ausbaus der Fernwärme die Lichtwellenleiter (LWL)-Infrastruktur mitzulegen. Die Grabungen erstrecken sich von der Bio-Nahwärme entlang der Holzstraße bis zum Campus Rotkreuz sowie im Gemeindebereich Hasenfeld entlang der Schützengartenstraße. Im Rahmen der Tiefbauarbeiten werden spezielle Rohrverbände für die Lichtwellenleiter mitverlegt, in die anschließend Glasfaserkabel eingebracht werden. Dadurch werden die umliegenden Gebäude neben den Medien Wasser und Energie (Wärme) auch mit einer leistungsstarken Breitbandinfrastruktur versorgt. „Durch die gleichzeitige Mitverlegung von Leerverrohrungen können höhere Kosten gespart werden“, betont Landesrat Tittler.
Die Gemeinde wird vom Land mit einer Förderung in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten unterstützt, was in diesem Fall einer Fördersumme von bis zu 100.000 Euro entspricht. „Der Tiefbau ist der größte Kostenfaktor beim Ausbau der digitalen Infrastruktur. Durch die Mitverlegung von Leerrohren bei anderen Tiefbauprojekten können 50 bis 60 Prozent der Kosten für den Breitbandausbau eingespart und unnötige Doppelgrabungen vermieden werden“, erläutert der Landesrat.
Erklärtes Ziel Vorarlbergs ist es, mittel- bis langfristig im Dauersiedlungsraum flächendeckend eine gigabitfähige Breitbandinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.
- Redaktion
- Thomas Mair