Medieninformation Mittwoch, 18.03.2026, 13:50 Tägliche Bewegungseinheit und Kinderschutz bleiben zentrale Anliegen der LandessportreferentInnenkonferenz LR Rüscher: „Sport muss für Kinder sicher und zugänglich sein“
Klagenfurt (VLK) – Bei der LandessportreferentInnenkonferenz am 18. März 2026 in Klagenfurt standen erneut die tägliche Bewegungseinheit für Kinder und Jugendliche, der Kinderschutz im Sport sowie die Einrichtung von Bundesstützpunkten im Mittelpunkt der Beratungen. Sportlandesrätin Martina Rüscher betonte die Bedeutung dieser Themen für die nachhaltige Entwicklung des Sports in Österreich: „Unsere Aufgabe ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Bewegung und Sicherheit für junge Menschen garantieren.“
Die Konferenz bekräftigte das Ziel, die tägliche Bewegungseinheit flächendeckend in den Schulalltag zu integrieren. Trotz positiver Entwicklungen in einzelnen Regionen bleibt die bundesweite Umsetzung eine Herausforderung. „Wir müssen jetzt handeln, damit jedes Kind in Österreich die Chance auf regelmäßige Bewegung erhält“, erklärte Rüscher. Die Landesrätin verwies auf die Notwendigkeit einer gesicherten Finanzierung und einer klaren gesetzlichen Grundlage, um die tägliche Bewegungseinheit dauerhaft zu verankern.
Kinderschutz im Sport: Verantwortung ernst nehmen
Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung war der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport. Die LandessportreferentInnen bekannten sich dazu, sichere Strukturen und Ansprechpersonen in allen Vereinen zu etablieren. „Kinderschutz ist ein Grundpfeiler für Vertrauen und Qualität im Sport“, sagte Rüscher: „Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich in unseren Vereinen wohl und geschützt fühlen. Der „Vorarlberger-Weg“, nämlich den Kinderschutz hochzuhalten, hat sich als richtiger Weg bewiesen. Die anderen Bundesländer und der Bund folgen Vorarlberg in dieser Sache.“ Die Konferenz sprach sich für verstärkte Präventionsmaßnahmen und eine österreichweite Sensibilisierungskampagne aus.
Stärkere Einbindung der Länder bei Bundesstützpunkten gefordert
In den letzten Jahren hat es eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Sektion Sport des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMWKMS) und den Sportverwaltungen der Bundesländer gegeben. Ziel dieser Kooperation ist es, die Rahmenbedingungen für die Bundesstützpunkte in Österreich zu optimieren und transparent darzustellen. „Wir als Bundesländer haben hierzu eine klare Haltung: Wir pochen beim Bund auf eine starke Einbindung unsererseits“, forderte Rüscher.
Gemeinsames Engagement für starke Sportstrukturen
Die LandessportreferentInnenkonferenz unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sportverbänden. „Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern und den Sport in Österreich weiterentwickeln“, fasste Rüscher die Ergebnisse zusammen. „Mir ist der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern besonders wichtig – er bringt neue Impulse für Vorarlberg und ganz Österreich.“
- Redaktion
- Lucas Rührnschopf
Pressebilder
-
Tägliche Bewegungseinheit und Kinderschutz bleiben zentrale Anliegen der LandessportreferentInnenkonferenz
Download (JPEG / 340,5 KB)
© Land Vorarlberg -
Tägliche Bewegungseinheit und Kinderschutz bleiben zentrale Anliegen der LandessportreferentInnenkonferenz
Download (JPEG / 459,6 KB)
© Land Vorarlberg