Medieninformation Dienstag, 14.04.2026, 15:20 Nächster Schritt für den zweigleisigen Ausbau Bludenz-Braz LH Wallner und LSth. Bitschi: Wichtige Investition in die heimische Infrastruktur
Bregenz (VLK) – Die Vorarlberger Landesregierung hat in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht für die weitere Umsetzung des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Bludenz und Braz gegeben. Im Zuge der Neutrassierung des Klosterbogens sind auch Maßnahmen an den Landesstraßen L97 und L190 vorgesehen. „Das ist eine wichtige Investition in die heimische Infrastruktur“, betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Christof Bitschi.
„Eine leistungsfähige Infrastruktur sichert einerseits den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Andererseits ist sie auch Grundlage der Attraktivität unserer Region und des Wohlstands unserer Bevölkerung“, betont Wallner. Das Bauprojekt der ÖBB sieht die Errichtung eines neuen, rund 1,2 Kilometer langen zweigleisigen Streckenabschnitts vor. „Die Neutrassierung und der zweigleisige Ausbau ermöglichen höhere Geschwindigkeiten und eine verbesserte Fahrplanstabilität“, sagt Landesstatthalter Bitschi.
Das Projekt der ÖBB bringt auch eine Verlegung/Neubau der Landesstraßen L97 Klostertalstraße und die Verlegung der L190, Vorarlberger Straße mit sich. Die dafür anfallenden Kosten werden von den ÖBB getragen. „Im Zuge dieser Baumaßnahmen können zusätzlich wesentliche Verbesserungen an den beiden Landesstraßen sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchgeführt werden“, informiert Bitschi. Die Neuerrichtung eines Kreisverkehrs verbessert die Verkehrsanbindung und erhöht die Verkehrssicherheit. Im Rahmen des Projekts erfolgt auch der Lückenschluss des Geh- und Radweges von Bludenz nach Brunnenfeld, welcher in der Radverkehrsstrategie Vorarlberg als Landesradroute Alltag geführt wird.
Zur Umsetzung dieser Baumaßnahmen wird eine Vereinbarung zwischen der ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft, dem Land Vorarlberg und der Stadt Bludenz abgeschlossen. Insgesamt rund 48,3 Millionen Euro werden investiert. Den Löwenanteil mit rund 44,5 Millionen Euro trägt die ÖBB, das Land investiert rund 3,3 Millionen Euro, die Stadt Bludenz gut 500.000 Euro. Nach Abschluss des UVP-Verfahrens zur Jahresmitte sollen die Bauarbeiten rund um den Jahreswechsel 2026/2027 starten. Die Verantwortlichen rechnen mit einer rund dreijährigen Bauzeit.
- Redaktion
- Thomas Mair