Medieninformation Donnerstag, 07.05.2026, 16:07 LR Tittler: Wohnbauförderung in Vorarlberg wirkt treffsicher und entlastet spürbar

Bregenz (VLK) – Vorarlberg erfüllt die Vorgaben des Bundes beim gemeinnützigen Wohnbau auch weiterhin. Aktuelle Zahlen zeigen, dass ein großer Teil der Wohnungssuchenden zudem rasch versorgt werden kann. Wohnbaulandesrat Marco Tittler betont: „Mehr als die Hälfte der Wohnungen wird innerhalb eines Jahres nach der Antragstellung vergeben.“

In Vorarlberg stehen mit Stichtag 31. Dezember 2025 insgesamt 22.800 gemeinnützige Miet- und Kaufanwartschaftswohnungen zur Verfügung. Damit leben rund 50.000 Menschen bzw. 12,1 Prozent der Bevölkerung in einer gemeinnützigen Wohnung. Im Rahmen der Beantwortung einer Landtagsanfrage zum gemeinnützigen Wohnbau betont Landesrat Tittler: „Die gemeinnützige Wohnversorgung ist ein zentraler Pfeiler für leistbares Wohnen und erreicht gezielt jene Menschen, die darauf angewiesen sind.“

Der Ausbau des Angebots wird konsequent fortgesetzt. Derzeit befinden sich 915 gemeinnützige Wohnungen in Bau, ein Großteil davon wird in den kommenden Jahren fertiggestellt. Damit werden die Zielsetzungen des Wohnbaupakets des Bundes nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Auch künftig soll im Rahmen der verfügbaren Mittel des Landeshaushaltes die attraktive Wohnbauförderung im gemeinnützigen Wohnbau fortgeführt werden, um eine möglichst hohe Bauleistung sicherzustellen. Gleichzeitig wird daran gearbeitet, die Auswirkungen steigender Baukosten abzufedern, damit mit den eingesetzten Fördermitteln weiterhin ein möglichst großer Wohnraumeffekt erzielt werden kann.

Klar ist jedoch auch, dass die Neubaurate allein nicht entscheidend für die Wohnungsvergabe ist. Ein wesentliches Merkmal des Vorarlberger Modells ist die befristete Vergabe gemeinnütziger Wohnungen, die seit rund 25 Jahren umgesetzt wird. Dieses trägt nicht zuletzt dazu bei, dass es in Summe – trotz einer jährlichen Bauleistung von rund 500 neuen Wohnungen – zu über 1.500 Wohnungsvergaben pro Jahr kommt. So wird sichergestellt, dass Wohnungen laufend bedarfsgerecht vergeben werden und sowohl Haushaltsgröße als auch Einkommenssituation bestmöglich berücksichtigt werden.

Die Wirksamkeit zeigt sich insbesondere darin, dass Wohnungssuchenden in vielen Fällen rasch geholfen werden kann: 57,1 Prozent der Vergaben erfolgen innerhalb eines Jahres nach der Antragstellung, bei den dringlichen Fällen liegt dieser Wert sogar bei über 90 Prozent.

Bei etwa 45 Prozent der Antragsstellenden handelt es sich um 1-Personen-Haushalte. Rund zwei Drittel aller Antragsstellenden leben alleine oder zu zweit.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen leistbaren Wohnraum sichern, weiter ausbauen und gleichzeitig möglichst vielen Menschen rasch eine passende Wohnung ermöglichen“, so Tittler abschließend.

Redaktion
Gerhard Wirth

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