Medieninformation Freitag, 20.03.2026, 11:31 LH Wallner und LSth. Bitschi: „Mehr Lebensqualität und moderne Services für Vorarlbergs Familien“ Land investiert rund eine halbe Million Euro in kinderfreundliche Gemeinden, digitale Mobilität und gezielte Elternbildung

Bregenz (VLK) – Mit drei aktuellen Beschlüssen setzt die Vorarlberger Landesregierung starke Impulse, um das Land noch familienfreundlicher zu gestalten. Im Fokus stehen dabei die professionelle Begleitung von Gemeinden, die Weiterentwicklung des digitalen Familienpasses, spezifische Angebote für Väter sowie die Kinderbetreuung. „Wir setzen auf Qualität direkt vor Ort in den Gemeinden und auf moderne, unbürokratische Unterstützung im Alltag”, sagen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Christof Bitschi.

Für die Umsetzung dieser Maßnahmen werden insgesamt rund 492.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Uns geht es darum, unseren Familien in ihrem Lebensraum Vorarlberg die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten – von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zur Freizeitgestaltung“, betont der Landeshauptmann.

„familieplus“: Gemeinden als starke Partner für Familien

Ein zentraler Baustein ist das Landesprogramm „familieplus“, das Gemeinden dabei unterstützt, ihre Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit systematisch weiterzuentwickeln. Für die Jahre 2026 bis 2029 hat die Landesregierung rund 65.000 Euro für die professionelle Begleitung der Gemeinden Bludesch, Bregenz, Frastanz, Langenegg und Ludesch freigegeben. Mithilfe fachlicher Expertise in neun Handlungsfeldern – von Wohnen und Mobilität bis hin zu Bildung und Arbeit – soll eine hohe Lebensqualität gesichert werden. „Familien brauchen ein unterstützendes Umfeld in ihrer unmittelbaren Heimatgemeinde“, so Wallner.

Digitalisierung und Mobilität: Der Vorarlberger Familienpass

Mit einer Reichweite von rund 80 Prozent aller Familien bleibt der Vorarlberger Familienpass ein unverzichtbares Instrument. Für 2026 stellt das Land einen Beitrag von maximal rund 345.000 Euro bereit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung: In den nächsten Jahren soll die Familienpass-App die physische Karte schrittweise ablösen. „Wir machen den Familienpass fit für die Zukunft. Gleichzeitig sichern wir attraktive Mobilitätsangebote wie das kostenlose ÖBB-Vorteilsticket Family, für das wir allein 50.000 Euro reservieren“, erläuterte Landesstatthalter Bitschi. Die administrative Abwicklung erfolgt weiterhin über das aha – Jugendinformationszentrum.

Gezielte Unterstützung durch den Familienverband

Die Arbeit des Vorarlberger Familienverbandes wird mit insgesamt über 81.000 Euro für drei Kernprojekte gefördert.

  • „Frau Holle“: landesweiter Babysitter- und Babysitterinnen-Vermittlungservice (allein im Vorjahr leisteten die rund 1.400 jugendlichen Babysitterinnen und Babysitter über 50.000 Einsatzstunden)
  • Väter-Projekt „Vater-Sein“: Angebote für die Vater-Kind-Beziehung
  • Familiengespräche: Elternbildungsangebote und Podcast „Eine Handvoll Familie“
Redaktion
Mathias Bertsch

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