Medieninformation Dienstag, 28.04.2026, 08:45 LH Wallner: „Weniger Hürden, mehr Wirkung“ Bürokratieabbau im Bereich Entwicklungszusammenarbeit

Bregenz (VLK) – „Einfacher, rascher, praxistauglicher“ – mit diesem Anspruch hat die Vorarlberger Landesregierung die Förderanträge und -abrechnungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit überarbeitet. Die (potenziellen) AntragstellerInnen wurden dabei im Rahmen von Workshops direkt einbezogen. „Wir haben damit sichergestellt, dass Förderanträge und -abrechnungen keinen unnötigen bürokratischen Aufwand mit sich bringen, sodass die personellen und finanziellen Ressourcen der Organisationen dort landen, wo sie hingehören: in unseren Partnerregionen“, so Landeshauptmann Markus Wallner, der persönlich an den Workshops teilgenommen hat.

Mit der überarbeiteten Richtlinie zur Förderung von Projekten der Internationalen Zusammenarbeit setzt das Land Vorarlberg einen klaren Schritt in Richtung Bürokratieabbau. Im Mittelpunkt steht ein neues, vereinfachtes Antragsverfahren für Großprojekte, das gezielt auf die Entlastung der antragstellenden Organisationen ausgerichtet ist und das Engagement im Bereich Entwicklungszusammenarbeit weiter stärkt. Die Anpassung der Förderrichtlinie basiert auf einem Prozess, der eine umfassende interne Analyse, eine Onlinebefragung sowie Austauschveranstaltungen mit Partnerorganisationen beinhaltete. Ziel war es, die Wirkung der Fördermaßnahmen zu erhöhen und den Zugang zu Fördermitteln effizienter zu gestalten.

Landeshauptmann Markus Wallner unterstreicht: „Mit der neuen Richtlinie setzen wir ein klares Zeichen für Bürokratieabbau und eine moderne Förderkultur. Wir wollen, dass gute Ideen nicht an komplizierten Verfahren scheitern, sondern möglichst rasch und wirkungsvoll umgesetzt werden können.“

Die vereinfachte Antragstellung für Großprojete sieht im ersten Schritt vor, dass nur eine kompakte Projektskizze eingereicht werden muss. Das reduziert den Aufwand für alle Antragstellenden deutlich. Erst nach einem Gespräch ist ein Vollantrag erforderlich. Dadurch erhalten auch kleinere Organisationen mit weniger Erfahrung im Antragswesen bessere Chancen. Zudem wichtig: Großprojekte werden ausschließlich an Organisationen mit Hauptsitz in Vorarlberg vergeben.

Mit diesen Maßnahmen wird das Antragsverfahren für Großprojekte spürbar vereinfacht und der Zugang zu Fördermitteln transparenter und effizienter gestaltet.

Abschließend betont Landeshauptmann Markus Wallner zum Thema Entwicklungszusammenarbeit: „Als sichere und wohlhabende Region in Europa stehen wir in der Verantwortung und engagieren uns über die Grenzen Vorarlbergs hinaus. Wir wollen einen sichtbaren Beitrag leisten, um die Lebensverhältnisse und Zukunftschancen in unseren Partnerregionen zu verbessern. Wir unterstützen daher insbesondere eine breite Basis von Vorarlberger Initiativen und Projekten, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. Den engagierten Personen gilt mein Dank, denn durch diese Initiativen können Chancen geschaffen und die Zukunft (mit)entwickelt werden.“

Redaktion

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