Medieninformation Freitag, 18.09.2026, 13:45 Klare Perspektive für ärztlichen Nachwuchs in Vorarlberg Drei Medizinstudienplätze in Innsbruck mit attraktiven Unterstützungsleistungen des Landes Vorarlberg vergeben

Bregenz (VLK) – Erstmals konnten die drei für das Land Vorarlberg reservierten gewidmeten Studienplätze im Fach Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben werden. Für Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher ist das ein weiterer wichtiger Schritt zur Sicherstellung und Weiterentwicklung einer qualitätsvollen medizinischen Versorgung in Vorarlberg. Ziel sei es, auch künftig ausreichend qualifizierte Ärztinnen und Ärzte für das öffentliche Gesundheitswesen zu gewinnen „Dafür investieren wir gezielt in junge Menschen, die ihre Ausbildung mit einer klaren Perspektive für eine spätere Tätigkeit in unserem Land verbinden. Die abgeschlossenen Ausbildungsvereinbarungen stellen sicher, dass sie nach ihrem Studium und ihrer postpromotionellen Ausbildung als gut ausbildete Ärztinnen und Ärzte tatsächlich für die Patientinnen und Patienten in Vorarlberg zur Verfügung stehen“, betont Rüscher.

Insgesamt haben sich 62 Personen um einen gewidmeten Studienplatz beworben. Bereits im Vorfeld des Aufnahmeverfahrens für das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck (MedAT) wurde deren Interesse im Rahmen von Bewerbungs- und Informationsgesprächen abgeklärt. Daraufhin konnte mit 45 Personen eine Ausbildungsvereinbarung abgeschlossen werden. Von diesen haben sich 12 für einen regulären Studienplatz qualifiziert und drei im Rahmen der gewidmeten Medizinstudienplätze. „Diese Zahlen belegen das große Interessen an der Möglichkeit, die medizinische Ausbildung mit einer späteren Tätigkeit im Gesundheitswesen in Vorarlberg zu verbinden“, so Landesrätin Rüscher.

Die Vergabe der gewidmeten Medizinstudienplätze erfolgt auf Grundlage des Universitätsgesetzes. Sie richten sich an Bewerberinnen und Bewerber, die beim Aufnahmeverfahren für das Studium der Humanmedizin an der MedAT zu den besten 25 Prozent zählen, aufgrund der erreichten Punktezahl jedoch keinen regulären Studienplatz erhalten haben. Weitere Voraussetzung ist der Abschluss einer Ausbildungsvereinbarung mit dem Land Vorarlberg. Darin erklären sie sich bereit, nach Abschluss des Medizinstudiums die postpromotionelle Ausbildung in einem öffentlichen Krankenhaus in Vorarlberg zu absolvieren und anschließend mindestens fünf Jahre lang als Ärztin bzw. Arzt im öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes Vorarlberg oder als Fachärztin bzw. Facharzt in einem Vorarlberger Fondskrankenhaus tätig zu sein. Damit wird die medizinische Ausbildung gezielt mit einer langfristigen Perspektive für die Gesundheitsversorgung in Vorarlberg verbunden.

Das Land Vorarlberg stellt den Studierenden neben finanziellen Förderungen umfassende Unterstützung zur Verfügung.  So ist während des Studiums insbesondere ein vierwöchiges Praktikum im Öffentlichen Gesundheitsdienst in Vorarlberg vorgesehen.

Redaktion
Gerhard Wirth

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