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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 19.3.2019 19:00 Uhr

Gesellschaftspolitik/Auszeichnungen/Wallner

LH Wallner zeichnete verdiente Persönlichkeiten aus

Landeshauptmann hat neun Landes- und zwei Bundesauszeichnungen verliehen

Bregenz (VLK) – Traditionell hat Landeshauptmann Markus Wallner den heutigen Josefitag (Dienstag, 19. März) als Fest des Vorarlberger Landespatrons zum Anlass genommen, um an mehrere verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger Landes- und Bundesauszeichnungen zu verliehen. Insgesamt sind elf Persönlichkeiten geehrt worden. Die Anerkennung sei Ausdruck der Wertschätzung und Dankbarkeit, die dem vielfältigen Wirken in allen wichtigen Lebensbereichen entgegengebracht wird, erklärte Wallner beim Festakt im Montfortsaal in Anwesenheit von Landtagspräsident Harald Sonderegger.

Jahr für Jahr ehrt das offizielle Vorarlberg am Tag des Landespatrons Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Gesellschaft verdient gemacht haben. Seinen Dank sprach Landeshauptmann Wallner auch den Angehörigen und Familienmitgliedern aus: "Außerordentliches Engagement ist immer auch mit außerordentlichem Zeiteinsatz verbunden. Es verdienen auch diejenigen unseren Dank und unsere Wertschätzung, die dafür Verständnis aufbringen", betonte Wallner.

Elf Geehrte

Mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes, der zweithöchsten in Vorarlberg zu vergebenden Ehrung, ist der Bürgermeister von Mäder, Rainer Siegele, ausgezeichnet worden. Große Verdienstzeichen des Landes gingen an Sabine Haag (Wien), Marlies Müller (Bregenz), Leo Walser (Lorüns) und Klaus Zitt (Ludesch). Mit einem Verdienstzeichen des Landes wurden Annelies Bleil aus Bregenz, Barbara Füssinger aus Hard, Hartmut Dünser aus Kennelbach und Erich König aus Lustenau geehrt. Bei den Bundesauszeichnungen sind Irmgard Simma aus Bregenz und Alfons Dür aus Buchs mit dem Berufstitel "Professorin" bzw. "Professor" ausgezeichnet worden.

Silbernes Ehrenzeichen

Rainer Siegele steht der Gemeinde Mäder seit beinahe 26 Jahren als Bürgermeister vor. In dieser Zeit hat er viele für die Gemeindeentwicklung wichtige Projekte angestoßen und umgesetzt. Dazu gehört etwa der Neubau des Gemeindesaals ("Johann-Josef-Ender-Saal"), ebenso die ÖKO-Mittelschule mit Doppelturnhalle, der Ausbau des Kindergartenangebots mit einem zweiten Kindergarten, die neue Volksschule oder auch die Sanierung des Vereinsheims. Unter Siegele hat sich Mäder außerdem zu einer Vorzeigegemeinde im Energiebereich entwickelt.

Große Verdienstzeichen

Seit dem Jahr 2009 steht die aus Bregenz stammende Kunsthistorikerin Sabine Haag dem Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) als Generaldirektorin vor. Davor war sie Direktorin der Kunstkammer sowie der Weltlichen und Alten Geistlichen Schatzkammer. Seit Ende 2017 ist sie Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission. Im Vorjahr ist Haag mit dem Preis "Vorarlberger/in des Jahres z'Wian" geehrt worden.

Über drei Jahrzehnte ist Marlies Müller bereits bei der Katholischen Frauenbewegung Vorarlberg ehrenamtlich aktiv. Interimistisch stand sie für kurze Zeit sogar an der Spitze der Vereinigung. Als Patin der VN-Sozialaktion "Ma hilft" – diese Aufgabe übernahm Müller im April 2014 – setzt sie sich mit ganzer Kraft dafür ein, dass notleidende Mitmenschen unbürokratisch und rasch Hilfe und Unterstützung erhalten.

Für sein jahrelanges Engagement um den Erhalt von Kulturgut und für das kulturelle Gemeinwohl wurde der frühere Bezirkshauptmann Leo Walser geehrt. Von ihm wurde der Kulturlandschaftsfonds Montafon mitbegründet. Seit 2010 gehört Walser dem Kulturbeirat des Landes an. Im Heimatpflegeverein Großes Walsertal und beim Heimatschutzverein Montafon wurde ihm bereits die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Vom Mediziner Klaus Zitt ging 1990 die Initiative zur integrierten Altenpflege aus, die mittlerweile europaweit als Vorzeigemodell gilt. Von 1994 bis 1998 stand er dem Arbeitskreis für Vorsorge und Sozialmedizin (aks) als Präsident vor. Zeitgleich nahm er die Agenden des medizinischen Geschäftsführers wahr. Im September 2016 ist Zitt von seiner Heimatgemeinde Ludesch bereits mit dem Ehrenring ausgezeichnet worden.

Verdienstzeichen

Mit großem persönlichem Engagement hat Annelies Bleil am Ausbau der heimischen Hospiz- und Palliativversorgung mitgewirkt. Als Mitarbeiterin von Hospiz Vorarlberg stieß sie wichtige Initiativen an. Von Juli 1998 bis November 2017 koordinierte sie das Ehrenamtlichen-Team in Bregenz. Zudem wirkte sie ab Herbst 2006 beim Aufbau und der Koordination des Hospizteams für Kinder (HOKI) federführend mit.

Mit einer Vielzahl von Initiativen und Aktivitäten leistet Barbara Füssinger seit vielen Jahren soziale Hilfestellung, wo diese benötigt wird. Ein Vierteljahrhundert organisierte sie mit anderen Helferinnen und Helfern Oster- und Weihnachtsbasare. Der Erlös ging jeweils an Sozialprojekte. Sie wirkte zudem bei Flohmärkten mit, im Kostnix-Laden, der Flüchtlingshilfe und der Gemeindepartnerschaft Hard – Bagnoli di Sopra.

Hartmut Dünser engagiert sich seit dem Jahr 2000 beim Verein "Tin Sedi" (Wir richten uns auf) in der Region Diapago in Burkina Faso. Jährlich weilt Dünser für rund drei Monate vor Ort, um seinen Partner Louis Tankoano bei der Arbeit im Bildungszentrum und bei den zahlreichen Wasser- und Landwirtschaftsprojekten zu unterstützen. Seine engagierte Hilfe trägt bei, die Lebenssituation der Bevölkerung spürbar zu verbessern.

Seit über 30 Jahren leistet Erich König als Obmann des Krankenpflegevereins Lustenau ehrenamtlich tausende Einsatzstunden. Unter seiner umsichtigen Führung verzeichnete der KPV Lustenau eine starke Zunahme der Mitglieder. Ihre Zahl liegt derzeit bei mehr als 3.500 Personen. König war von 1993 bis 2017 auch im Vorstand des Landesverbands der Hauskrankenpflege tätig.

Berufstitel "Professorin" bzw. "Professor"

Die Medizinerin Irmgard Simma hat sich als Pionierin der ganzheitlichen Zahnmedizin auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde große Verdienste erworben. Sie verbindet die Erfahrungen in ihrer Praxis seit vielen Jahren mit ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten.

Der frühere Landesgerichtspräsident Alfons Dür ist seit 1993 – zunächst neben seiner beruflichen Laufbahn, verstärkt aber seit dem Übertritt in den Ruhestand – forschend und publizierend tätig. Rund 25 Werke, darunter fünf Monographien in Buchform, zur Justiz-, Rechts- und Sozialgeschichte im Land stehen auf Dürs persönlicher Literaturliste.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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