Sprungziele:

  1. Inhalt
  2. Hauptnavigation
  3. Topnavigation
  4. Seitenindex
  5. Bedienungshinweise
  6. Startseite des Presseservers
  7. Weitere Informationen
  8. Impressum
  9. English Version

Land Vorarlberg - Presse

Sie sind hier:

vorarlberg.at/presse

Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 8.1.2019 9:55 Uhr

Umwelt/Naturschutz/Rauch

Mehr Natur im Naturjuwel „Lauteracher Ried“

LR Rauch: Neue Verordnung der Landesregierung sieht weitere Verbesserungen vor – strenger Schutzstatus hat sich bewährt

Bregenz (VLK) – Das Lauteracher Ried zählt landschaftsästhetisch und ökologisch zu den am besten erhaltenen Riedlandschaften in Vorarlberg. Seit rund 20 Jahren ist dieses Naturjuwel als Landschaftsschutzgebiet geschützt, mit einer vorläufigen Befristung der Verordnung bis Ende 2018. „Die Verlängerung dieser Verordnung um weitere sieben Jahre wurde zum Anlass genommen, um weitere Schutzmaßnahmen zu definieren“, informiert Landesrat Johannes Rauch.

Das rund 580 Hektar große Lauteracher Ried ist durch den Wechsel von Streuewiesen und landwirtschaftlichen Produktionsflächen unterschiedlicher Bewirtschaftungsintensität, durch staudenreiche Graben- und Wegränder, sowie durch einen eindrucksvollen Baumbestand charakterisiert. Während der nördliche Teil des Lauteracher Riedes mit seinem großen Baumbestand an Birken und Eichen einen parkartigen Charakter vermittelt, öffnet sich das Ried in Richtung Süden zu einer weitläufigen, gehölzarmen Moorlandschaft. Die Feuchtwiesen sind Lebensraum für eine überaus reiche Pflanzen- und Tierwelt, wobei dem Gebiet hinsichtlich des Erhalts der charakteristischen Vogelwelt (Wiesenbrüter) besondere Bedeutung zukommt. Das Lauteracher Ried wurde im Jahr 2003 nach der Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG) zum Europaschutzgebiet erklärt. Die Geltungsdauer der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war vorläufig bis zum 31. Dezember 2018 befristet.

„Wir haben die Verlängerung der Geltungsdauer um weitere sieben Jahre zum Anlass genommen, um weitere Schutzmaßnahmen zu definieren“, erklärt Landesrat Rauch: „Der strenge Schutzstatus im Gebiet besteht seit nunmehr 20 Jahren und hat sich bewährt“. So dürfen auch künftig keine neuen Zufahrtsrampen oder neue Entwässerungsanlagen errichtet werden. Neu in die Verordnung aufgenommen wurden beispielsweise ein Überflugverbot (z.B. von Drohnen) sowie die Ausweitung der Leinenpflicht für Hunde auf das gesamte Landschaftsschutzgebiet.

Die Befristung auf sieben Jahre macht Sinn, betont der Landesrat: „Damit soll garantiert werden, dass das Land in regelmäßigen Abständen mit den GrundeigentümerInnen, BewirtschafterInnen und anderen Beteiligten Gespräche führt,   die Verordnung evaluiert wird und auf sich ändernde Rahmenbedingungen in ökologischer und landwirtschaftlicher Sicht eingegangen werden kann“ .

Infobox

Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


Weitere Medien zu diesem Artikel:



TEXT

Hauptnavigation


Landespressestelle

Presseaussendungen (VLK)

  1. VLK aktuell

Pressetermine

Sprechstundentermine

Pressekonferenzen

Medienauswertung

Medienverzeichnis

Foto, Audio, Video

Öffentlichkeitsarbeit

Medientransparenzgesetz

Publikationen

Archiv




Gesund aufwachsen in Vorarlberg


Vorarlbergs Mobilität im Klimacheck: Noch einige Schritte nötig


Österreich radelt nach Vorarlberger Vorbild

Topnavigation

  1. Lawinenbericht
  2. Regierungserklärung
  3. Landhaus live
  4. LH Wallner
  5. Land Vorarlberg

Impressum

  1. Impressum
  2. |
  3. Datenschutz
Seitenanfang