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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 356 Sonntag, 6.5.2012 14:00 Uhr

Sicherheit/Feuerwehr/Wallner

Neuer Stützpunkt und neues Fahrzeug für die Ortsfeuerwehr Reuthe

LH Wallner: Funktionsfähige regionale Sicherheitsstrukturen sorgen im Ernstfall für ein möglichst hohes Maß an Sicherheit

Reuthe (VLK) – Im Beisein von Landeshauptmann Markus Wallner ist heute, Sonntag (6. Mai), der neu errichtete Stützpunkt der Feuerwehr Reuthe offiziell eröffnet und eingeweiht worden. Gesegnet wurde außerdem das neue, leistungsfähige Einsatzfahrzeug der Wehr. Von der verbesserten Sicherheitsinfrastruktur profitiere die Bevölkerung in der gesamten Region, betonte der Landeshauptmann beim Festakt.

   Im Jänner 2010 wurde mit den Planungen für ein neues Feuerwehrhaus in Reuthe begonnen. Im Juni 2011 starteten schließlich die Bauarbeiten. Zuallererst musste das alte Feuerwehrhaus, das nach 33 Jahren die heutigen Erfordernisse nicht mehr erfüllen konnte, abgerissen werden. Am selben Standort wurde danach ein modernes Feuerwehrgerätehaus mit einer Nutzfläche von 751 Quadratmetern inklusive angeschlossenem Schlauchturm mit einer Höhe von zehn Metern errichtet. Die Umkleiden sind mit Nasszellen ausgestattet. Es gibt einen Mannschaftsraum, einen Kommandoraum sowie eine Nachrichtenzentrale. Im Keller sind Werkstätten, Technikräume und ein Katastrophenlager untergebracht. Die Fahrzeughalle bietet Platz für alle drei Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr – auch für das leistungsfähige Versorgungsfahrzeug, das um rund 122.000 Euro neu angeschafft wurde. Das Land hat den Ankauf mit mehr als 55.000 Euro unterstützt.

Wichtige Investition in die Sicherheit

   Knapp 1,7 Millionen Euro wurden in das neue Feuerwehrhaus investiert. Etwa ein Drittel dieser Kosten werden vom Land getragen. Sicherheit sei ein entscheidender Aspekt von Lebensqualität, sagte Landeshauptmann Wallner. Um eine entsprechend gute Sicherheitslage gewährleisten zu können, brauche es funktionierende regionale Sicherheitsstrukturen ebenso wie gut ausgebildete und motivierte Einsatzkräfte, die in der Lage sind, im Ernstfall vor Ort fachkundig und rasch Hilfe zu leisten, erklärte Wallner: "Das Land nimmt seine Verantwortung gegenüber den Feuerwehren sehr ernst. Zur Unterstützung gehört neben der Bereitstellung der nötigen Infrastruktur auch die Anschaffung von modernem Ausrüstungsgerät sowie die Möglichkeit einer optimalen Aus- und Weiterbildung für die Einsatzkräfte". Den rund 35 aktiven Feuerwehrleuten der Ortsfeuerwehr Reuthe dankte Wallner für ihr engagiertes Wirken im Dienste der Sicherheit.

Bestens gerüstet

   Mit dem neuen Haus und dem zusätzlichen Fahrzeug sei die Feuerwehr Reuthe für kommende Einsätze bestens gerüstet, sagte der Bürgermeister der Gemeinde, Arno Scharler. Nach dem Ankauf des Felderhauses direkt gegenüber dem Feuerwehrhaus durch die Gemeinde hätten sich für die Zukunft weitere interessante Perspektiven eröffnet. "Im Gespräch ist, im Felderhaus einen Schulungsraum für die Feuerwehr einzurichten, der gleichzeitig auch von anderen Vereinen im Ort als Treffpunkt genutzt werden könnte", so der Bürgermeister zu den laufenden Überlegungen. Die Ortsfeuerwehr Reuthe hat in der Region noch eine ganz spezielle Funktion inne, erläuterte der Kommandant, Peter Gridling: "Als Atemluft-Stützpunkt in der Region wird bei Großbränden, die den Einsatz von mehreren Wehren erfordern, mit einer mobilen Anlage dafür gesorgt, dass die Atemluftflaschen vor Ort rasch und richtig nachbefüllt werden". Die interessierte Bevölkerung hatte nach dem Festakt die Möglichkeit, sich vom neuen Haus und der modernen Ausrüstung ein Bild zu machen.

Wertschöpfung in Region gehalten

   Das neue Feuerwehrhaus ist mit einer Biomasseheizung (Pellets) kombiniert mit effizienten Heizkörpern ausgestattet. Die Außenfassade ist mit Trapezholzleisten verkleidet. Sämtliche Bauarbeiten wurden von Unternehmen aus der Region erledigt. "Wenn Aufträge, Nachfrage und Wertschöpfung in der Region bleiben, profitieren davon zuallererst die Menschen vor Ort", waren sich Landeshauptmann Wallner und Bürgermeister Scharler einig.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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